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Montag, 9. Februar 2015
Maboneng, 08.02.2015
Montag, 09. Februar 2015
Sonntags gegen Mittag waren wir auf einem Markt im Osten von JoBurg. Das Viertel ist allgemein bekannt für seine alternative Szene. Das Viertel ist sehr künstlerisch und der Markt ist ein wunderschöner und aufregender Ort. Das ganze Spektakel spielt sich in einem Innenhof und einer angrenzenden Industriehalle ab. Im unteren Teil der Halle gibt es viele Stände, die Essen aus verschiedenen Ländern anbieten. An den meisten Ständen kann man die Köstlichkeiten probieren bevor man sich entscheiden muss. Es gibt alles was das Herz begehrt! Indisch, Spanisch, Französisch, Türkisch und viele viele verschiedene Gerichte aus ganz Afrika. Man findet Süßspeisen wie Kuchen, Törtchen, Crêpes, Mousse, gebrannte Nüsse und Mandeln aber auch Obst und natürlich die verschiedensten zubereiteten Gerichte. Ich habe hier das erste mal das für Südafrika typische geräucherte Fleisch gegessen. Geschmacklich wirklich zu empfehlen, obwohl es nicht wirklich vergleichbar ist, mit dem gebratenen Fleisch, dass ich bisher kannte.
Im oberen Stockwerk der Halle gibt es Kleider, Schmuck, Möbel, Handyhüllen, Schuhe usw. zu kaufen. Das meiste selbst hergestellt von den Personen, die man an den Ständen antrifft. Hier habe ich mein erstes Kleid erworben :-)

Im Innenhof selbst kann man unter Bäumen sitzen und Musik hören. Auf der Dachterrasse findet von 14-19 Uhr eine Salsaparty statt. Der Markt selbst ist von 10-15 Uhr geöffnet.
Fazit: Dieser Ort ist wirklich wunderschön. Man kann so viel sehen und ein bisschen das Feeling der Stadt aufsaugen. Allerdings ist es sehr voll, da der Ort begehrt ist.
Im oberen Stockwerk der Halle gibt es Kleider, Schmuck, Möbel, Handyhüllen, Schuhe usw. zu kaufen. Das meiste selbst hergestellt von den Personen, die man an den Ständen antrifft. Hier habe ich mein erstes Kleid erworben :-)
Im Innenhof selbst kann man unter Bäumen sitzen und Musik hören. Auf der Dachterrasse findet von 14-19 Uhr eine Salsaparty statt. Der Markt selbst ist von 10-15 Uhr geöffnet.
Fazit: Dieser Ort ist wirklich wunderschön. Man kann so viel sehen und ein bisschen das Feeling der Stadt aufsaugen. Allerdings ist es sehr voll, da der Ort begehrt ist.
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Kirche 08.02.2015
Montag, 09. Februar 2015
Sonntags war ich mit zwei anderen International Students und einer Südafrikanerin mit zu ihrer Kirche. Eine wirklich andere Erfahrung! Wir kamen um 9 Uhr an und wurden zunächst von einem großen Teil der Gemeinde begrünst. Zunächst hatten wir dann ca 45 Min Bibelkurs, d.h. wir haben über den Heiligen Geist geredet und dazu passende Stellen in der Bibel gelesen. Es war für mich etwas befremdlich, da es ständig darum ging, dass Gott für alles auf der Welt verantwortlich ist er allen Tieren und allen Menschen ihre Namen gegeben hat u.ä.
Danach hatten wir eine kleine Pause, in der viele von den Kindern zu uns kamen und uns anfassen wollten und "Hallo" sagen wollten.
Anschließend war ca 30-45 Minuten Gesang. Das war für mich der schönste Part. Es wurden Gospellieder gesungen und man sollte klatschen und mitsingen und sich bewegen. Daran schloss sich dann der Part an, der für mich am ehesten mit einem christlichen Gottesdienst in Deutschland zu vergleichen ist. Es wurde eine Art Predigt gehalten und gebetet. Die Pastorin rief die Gemeinde des öfteren dazu auf zu beten. Daraufhin haben alle angefangen laut vor sich hin zu beten. Auch die Predigt an sich wurde sehr laut vorgetragen, fast schon geschrieben. Nach jedem zweiten Satz wurde die Gemeinde dazu aufgefordert, wenn sie an Gott glauben Halleluja oder Amen zu rufen, woraufhin immer die ganze Gemeinde mit dem entsprechenden Ruf antwortete. Allerdings auch nicht- wie man es aus Deutschland eher gewohnt ist- alle einheitlich, sondern jeder zu einer unterschiedlichen Zeit, sodass mir der ganze Ablauf ziemlich chaotisch vorkam.
Während des ganzen Gottesdienstes wurden Bibelstellen zitiert und von der Gemeinde nachgeschlagen. Auch das ist mir in Deutschland noch nicht begegnet, dass jeder seine Bibel mit im Gottesdienst hat um darin Zitate nachschlagen zu können.
Während des Gottesdienstes wurden wir "Neuen" aufgefordert uns zu melden und aufzustehen, damit uns jeder sehen kann und anschließend kamen alle die um uns saßen zu uns um uns die Hand zu geben und uns Gottes Segen zu wünschen. Man ist also definitiv alles andere als anonym ^^
Nach dem Gottesdienst haben sich alle Neuen noch zusammen gesetzt und wir sollten kurz erzählt woher wir kommen.
Fazit: Ein andere Erfahrung! Man fühlt sich willkommen aber irgendwie auch ein bisschen bedrängt, da alle versuchen einem die Hand zu schütteln oder einen anzufassen usw. Es ist mehr Action während des Gottesdienstes aber auch war für mich eher befremdlich.
Danach hatten wir eine kleine Pause, in der viele von den Kindern zu uns kamen und uns anfassen wollten und "Hallo" sagen wollten.
Anschließend war ca 30-45 Minuten Gesang. Das war für mich der schönste Part. Es wurden Gospellieder gesungen und man sollte klatschen und mitsingen und sich bewegen. Daran schloss sich dann der Part an, der für mich am ehesten mit einem christlichen Gottesdienst in Deutschland zu vergleichen ist. Es wurde eine Art Predigt gehalten und gebetet. Die Pastorin rief die Gemeinde des öfteren dazu auf zu beten. Daraufhin haben alle angefangen laut vor sich hin zu beten. Auch die Predigt an sich wurde sehr laut vorgetragen, fast schon geschrieben. Nach jedem zweiten Satz wurde die Gemeinde dazu aufgefordert, wenn sie an Gott glauben Halleluja oder Amen zu rufen, woraufhin immer die ganze Gemeinde mit dem entsprechenden Ruf antwortete. Allerdings auch nicht- wie man es aus Deutschland eher gewohnt ist- alle einheitlich, sondern jeder zu einer unterschiedlichen Zeit, sodass mir der ganze Ablauf ziemlich chaotisch vorkam.
Während des ganzen Gottesdienstes wurden Bibelstellen zitiert und von der Gemeinde nachgeschlagen. Auch das ist mir in Deutschland noch nicht begegnet, dass jeder seine Bibel mit im Gottesdienst hat um darin Zitate nachschlagen zu können.
Während des Gottesdienstes wurden wir "Neuen" aufgefordert uns zu melden und aufzustehen, damit uns jeder sehen kann und anschließend kamen alle die um uns saßen zu uns um uns die Hand zu geben und uns Gottes Segen zu wünschen. Man ist also definitiv alles andere als anonym ^^
Nach dem Gottesdienst haben sich alle Neuen noch zusammen gesetzt und wir sollten kurz erzählt woher wir kommen.
Fazit: Ein andere Erfahrung! Man fühlt sich willkommen aber irgendwie auch ein bisschen bedrängt, da alle versuchen einem die Hand zu schütteln oder einen anzufassen usw. Es ist mehr Action während des Gottesdienstes aber auch war für mich eher befremdlich.
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Pretoria, 7.02.2015
Montag, 09. Februar 2015
Samstags sind wir zu fünft nach Pretoria gefahren. Für alle unsere erste Fahrt mit dem Gautrain- für eine Studentin aus den USA sogar die erste Fahrt in einem Zug. Der Gautrain ist ein Schnellzug zwischen Johannesburg/Pretoria/O.R. Tambo Airport. Er fährt wirklich sehr leise und man ist in 30 Minuten am Ziel :-)

In Pretoria haben wir zunächst den Freedom Park besichtigt. Ein schöner Park, von dem man einen Blick über die ganze Stadt hat. In dem Park selbst gibt es ein Mahnmal in Form einer Wand, in der Namen eingraviert sind, für die Opfer der Kriege und der Apartheid. Es ist wirklich ein schön gestalteter Ort zum Gedenken.
Danach sind wir zu Fuß Richtung Stadt. Hierbei hat man viele Eindrücke von der Gegend bekommen. Pünktlich zu dem Üblichen sommerlichen Regen am Nachmittag haben wir in einem kleinen Restaurant einen Lunch eingenommen. Der Regen in Südafrika ist wirklich ein Phänomen. Es ist den ganzen Tag richtig heiß und dann zieht es zu, es regnet sturzbachartig, überall entstehen fast schon kleine Bäche auf den Straßen und nach 30 Minuten scheint wieder die Sonne. Die Erde ist innerhalb von wenigen Minuten wieder ziemlich trocken und man merkt nicht mehr, dass es überhaupt geregnet hat.
Nach unserem Lunch sind wir dann weiter Richtung Union Building mit der Mandela Statue im Park.

Das Union Building liegt genau auf den anderen Seite von Pretoria. Der Park ist wirklich sehr schön gestaltet und die Statue von Mandela ist sehr beeindruckend.

Fazit des Tages: Man wird von den Einheimischen auf der Straße ganz anders aufgenommen als in Deutschland. Jeder will mit einem Reden oder zumindest ein "Hallo". Die Stadt ist sehr schön und es ist ein ganz anderes Leben auf den Straßen als man es aus Deutschland gewohnt ist.

In Pretoria haben wir zunächst den Freedom Park besichtigt. Ein schöner Park, von dem man einen Blick über die ganze Stadt hat. In dem Park selbst gibt es ein Mahnmal in Form einer Wand, in der Namen eingraviert sind, für die Opfer der Kriege und der Apartheid. Es ist wirklich ein schön gestalteter Ort zum Gedenken.
Danach sind wir zu Fuß Richtung Stadt. Hierbei hat man viele Eindrücke von der Gegend bekommen. Pünktlich zu dem Üblichen sommerlichen Regen am Nachmittag haben wir in einem kleinen Restaurant einen Lunch eingenommen. Der Regen in Südafrika ist wirklich ein Phänomen. Es ist den ganzen Tag richtig heiß und dann zieht es zu, es regnet sturzbachartig, überall entstehen fast schon kleine Bäche auf den Straßen und nach 30 Minuten scheint wieder die Sonne. Die Erde ist innerhalb von wenigen Minuten wieder ziemlich trocken und man merkt nicht mehr, dass es überhaupt geregnet hat.
Nach unserem Lunch sind wir dann weiter Richtung Union Building mit der Mandela Statue im Park.

Das Union Building liegt genau auf den anderen Seite von Pretoria. Der Park ist wirklich sehr schön gestaltet und die Statue von Mandela ist sehr beeindruckend.

Fazit des Tages: Man wird von den Einheimischen auf der Straße ganz anders aufgenommen als in Deutschland. Jeder will mit einem Reden oder zumindest ein "Hallo". Die Stadt ist sehr schön und es ist ein ganz anderes Leben auf den Straßen als man es aus Deutschland gewohnt ist.
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Ankunft in Johannesburg
Montag, 09. Februar 2015
Am Mittwoch den 4.2.2015 bin ich um 9 Uhr in Johannesburg angekommen. Als ich aus dem Flugzeug kam erlitt ich erstmal einen Temperaturschock- Ich bin in Deutschland bei -2°C gestartet und bei 25°C angekommen.
Die UJ hat mich am Flughafen abgeholt und zum Campus gebracht. Bis hierhin hat alles unerwartet gut funktioniert.
Als ich auf dem Campus ankam, war die Frau, die mir den Schlüssel für mein Zimmer geben sollte leider gerade nicht da. Ein Zettel an ihrer Tür verriet, dass sie erst um 13 Uhr zurück sein wird.

Glücklicherweise traf ich ein paar andere Studenten, die so nett waren meine Koffer zu beherbergen. Ich konnte also in der Zwischenzeit meine Registration vornehmen. Auch das hat erstaunlich gut funktioniert. Ich habe direkt meinen Studentenausweis bekommen und konnte mich somit frei auf dem Campus und vorallem auch außerhalb des Campus bewegen.
Um 12 war ich also wieder an dem Wohnheim und dann fing die Warterei an. Leider kam die Frau nicht um 13 Uhr sondern erst um 15 Uhr. Und um 15 Uhr hatte sie leider ihre Schlüssel vergessen, weshalb sie wieder gehen musste. Aber irgendwann im Laufe des Nachmittags konnte ich dann doch noch in mein Zimmer :-)
Fazit daraus: Es läuft zwar alles etwas langsamer aber es läuft und am Ende klappt es dann doch immer irgendwie
Die UJ hat mich am Flughafen abgeholt und zum Campus gebracht. Bis hierhin hat alles unerwartet gut funktioniert.
Als ich auf dem Campus ankam, war die Frau, die mir den Schlüssel für mein Zimmer geben sollte leider gerade nicht da. Ein Zettel an ihrer Tür verriet, dass sie erst um 13 Uhr zurück sein wird.

Glücklicherweise traf ich ein paar andere Studenten, die so nett waren meine Koffer zu beherbergen. Ich konnte also in der Zwischenzeit meine Registration vornehmen. Auch das hat erstaunlich gut funktioniert. Ich habe direkt meinen Studentenausweis bekommen und konnte mich somit frei auf dem Campus und vorallem auch außerhalb des Campus bewegen.
Um 12 war ich also wieder an dem Wohnheim und dann fing die Warterei an. Leider kam die Frau nicht um 13 Uhr sondern erst um 15 Uhr. Und um 15 Uhr hatte sie leider ihre Schlüssel vergessen, weshalb sie wieder gehen musste. Aber irgendwann im Laufe des Nachmittags konnte ich dann doch noch in mein Zimmer :-)
Fazit daraus: Es läuft zwar alles etwas langsamer aber es läuft und am Ende klappt es dann doch immer irgendwie
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