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Samstag, 28. Februar 2015
Improvisation beim Kochen und Backen
Samstag, 28. Februar 2015
Da die vorhandenen Küchenutensilien hier doch eher begrenzt sind (in jedem Haus 4 Herdplatten und eine Mikrowelle) und man sich alles andere wie Geschirr, Besteck, Pfanne, Töpfe selbst anschaffen muss, war ich am Anfang etwas enttäuscht und dachte, dass ich hier im nächsten Jahr auf kochen und backen verzichten müsste. Aber: es findet sich immer eine Möglichkeit und man muss nur improvisieren :D Mittlerweile habe ich einen Südafrikaner kennen gelernt, der sogar einen kleinen Ofen hat und da morgen ein Geburtstag ansteht hab ich mich direkt mal ans Werk gemacht und diesen ausgetestet. Voilà: mein erster Kuchen in Südafrika :-)

Natürlich ist etwas Improvisation gefragt, da ich nur sehr wenige Arbeitsmittel habe, aber wo ein Wille da ein Weg :D Und vermutlich freu ich mich dann um so mehr, wenn ich wieder in Deutschland bin und dort mit meinen gewohnten Hilfsmitteln backen und kochen kann.

Natürlich ist etwas Improvisation gefragt, da ich nur sehr wenige Arbeitsmittel habe, aber wo ein Wille da ein Weg :D Und vermutlich freu ich mich dann um so mehr, wenn ich wieder in Deutschland bin und dort mit meinen gewohnten Hilfsmitteln backen und kochen kann.
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Südafrikanische Essen, 26.02.2015
Samstag, 28. Februar 2015
Am Donnerstag wurden wir von einem südafrikanischen Mitbewohner aus unserem Wohnheim zum Essen eingeladen. Die ursprüngliche Zeit war 7 Uhr. Als wir Internationals dann um 7:15 bei ihm klopften war niemand da. Zunächst trat Verunsicherung auf, ob wir das mit der Einladung überhaupt richtig verstanden hatten. Aber nach ein paar Nachforschungen teile uns unser Gastgeber dann mit, dass er jetzt auf dem Weg sei. Natürlich- hier ist uns Internationals wieder ein Fehler passiert. An dieser Stelle muss man vielleicht kurz die Zeitrechnung erklären. Es gibt in SA ein "Ich komme", was soviel heißt, vielleicht komme ich irgendwann heute noch. Dann gibt es ein "Ich komme jetzt". Hierbei kann man damit rechnen, dass man in den nächsten 2-3 Stunden jemanden antrifft. Zu Guter letzt gibt es noch ein "Ich komme jetzt jetzt" (now now). Bei dem sogenannten now now handelt es sich um eine Zeitspanne von 10-30 Minuten. Na ja, also unser Gastgeber sprach also von now... Das heißt wir warteten geduldig. Als er eintraf musste erstmal gekocht werden. Da er uns nicht verraten wollte, was er uns zubereiten wird (vermutlich um den Schock nicht bereits vor dem Essen auszulösen), sollten wir draußen warten. Um 21 Uhr war es dann so weit, das Essen war fertig.
Zunächst gab es Pap, ein traditionelles Beilagengericht, was man einfach zu allem dazu essen kann. Hierbei handelt es sich um einen Brei aus Maismehl, der mir persönlich wirklich ganz gut schmeckt. Der kulturelle Schock blieb hier erstmal noch aus. Dazu servierte er uns allerdings Hühnchenleber und Hühnchenköpfe und -füße. Als wir in den Topf blickten und uns die Hühnerköpfe entgegen blickten, waren wir schon alle erstmal schockiert. Daher beschlossen wir alle, dass wir erstmal mit der Leber anfangen. Zusammen mit dem Pap hat das auch gar nicht schlecht geschmeckt. Nach ein paar Instruktionen, wie man die Füße und Köpfe isst, hat sich dann unser französischer Austauschstudent als erstes gewagt. Auch ich wollte es mir nicht nehmen lassen und bin über meinen Schatten gesprungen. Schließlich bin ich ja hier um Land, Leute und Kultur kennen zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Also war ich mutig und habe sowohl den Fuß als auch den Kopf gekostet. Geschmacklich fand ich beides besser als die Leber. Der Fuß hat eigentlich gar keinen großen Eigengeschmack und der Kopf schmeckt wie das restliche Huhn auch. Es ist nur ungewohnt und kostet am Anfang Überwindung diesen Fuß bzw Kopf in der Hand zu halten und reinzubeißen.
Außer mir haben sich dann auch noch 2 andere Mädels getraut, die Erfahrung zu sammeln. Die anderen Internationals konnten oder wollten sich jedoch nicht überwinden und blieben bei Pap mit Leber.
Fazit des Abends: Ich bin froh, dass ich mich getraut habe diese Erfahrung zu sammeln und es war besser als zu Beginn erwartet. Mein Lieblingsessen wird es jedoch trotzdem nicht.
Zunächst gab es Pap, ein traditionelles Beilagengericht, was man einfach zu allem dazu essen kann. Hierbei handelt es sich um einen Brei aus Maismehl, der mir persönlich wirklich ganz gut schmeckt. Der kulturelle Schock blieb hier erstmal noch aus. Dazu servierte er uns allerdings Hühnchenleber und Hühnchenköpfe und -füße. Als wir in den Topf blickten und uns die Hühnerköpfe entgegen blickten, waren wir schon alle erstmal schockiert. Daher beschlossen wir alle, dass wir erstmal mit der Leber anfangen. Zusammen mit dem Pap hat das auch gar nicht schlecht geschmeckt. Nach ein paar Instruktionen, wie man die Füße und Köpfe isst, hat sich dann unser französischer Austauschstudent als erstes gewagt. Auch ich wollte es mir nicht nehmen lassen und bin über meinen Schatten gesprungen. Schließlich bin ich ja hier um Land, Leute und Kultur kennen zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Also war ich mutig und habe sowohl den Fuß als auch den Kopf gekostet. Geschmacklich fand ich beides besser als die Leber. Der Fuß hat eigentlich gar keinen großen Eigengeschmack und der Kopf schmeckt wie das restliche Huhn auch. Es ist nur ungewohnt und kostet am Anfang Überwindung diesen Fuß bzw Kopf in der Hand zu halten und reinzubeißen.
Außer mir haben sich dann auch noch 2 andere Mädels getraut, die Erfahrung zu sammeln. Die anderen Internationals konnten oder wollten sich jedoch nicht überwinden und blieben bei Pap mit Leber. Fazit des Abends: Ich bin froh, dass ich mich getraut habe diese Erfahrung zu sammeln und es war besser als zu Beginn erwartet. Mein Lieblingsessen wird es jedoch trotzdem nicht.
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