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Sonntag, 19. April 2015
DSG- Association, 18.04.2015
Sonntag, 19. April 2015
An diesem Samstag war ich zusammen mit einer Association der ich beigetreten bin bei einer unterpriviligierten Schule um die Schülerinnen und Schüler darüber zu informieren, welche Möglichkeiten sie nach ihrem Schulabschluss haben. Die Schule wird als unterpriviligiert bezeichnet, da es dort keine Computer oder Internet oder allgemein technischen Mittel gibt. Diese Schule bestand aus vielen Container, die einfach mitten auf dem Feld standen.
Die Container dienen als Klassenzimmer. Unser Vortrag begann in der Versammlungshalle ein Haus, dass 4 gemauerte Wände und sogar Türen Fenster hatte, allerdings nur eine Plane als Dach.
Zunächst haben wir mit Motivationsansprachen versucht den Kindern klar zu machen, dass sie schon jetzt anfangen müssen zu lernen, damit sie die Voraussetzungen haben um an die Uni zu gehen.
Anschließend haben wir uns in Kleingruppen zusammen gefunden und die Kinder über die einzelnen Fachbereiche informiert.
Der Tag war sehr interessant und die Kinder waren erstaunlicherweise sehr interessiert und wussten alle schon genau bescheid, was sie nach der Schule machen wollen. Was mich erstaunt hat war, dass hier der Schwerpunkt ganz klar darauf gesetzt wird den Kindern zu vermitteln dass sie Leistung erbringen müssen weil sie sonst keine Möglichkeiten haben in ihrem Leben. In Deutschland dagegen wird man ja doch eher mit Samthandschuhen angefasst und bekommt vermittelt, dass es immer eine Möglichkeit gibt noch was aus seinem Leben zu machen. (Bsp. zweiter Bildungsweg/Ausbildung usw) Hier wurde ganz klar gesagt: Wenn ihr jetzt nicht lernt könnt ihr froh sein wenn ihr vielleicht bei "Pick and Pay" (Lebensmittelgeschäft) arbeiten könnt und selbst das ist nicht wahrscheinlich. Das ist dann doch eine ganz neue Erfahrung für mich gewesen. Es war schön, mit den Kindern zu reden und sie zu motivieren und ihnen zu sagen was es alles für Angebote gibt, da diese Kinder sonst nur sehr beschränkte Möglichkeiten haben an diese Informationen heran zukommen. Allerdings denke ich, dass es den Kindern vermutlich mehr helfen würde, wenn man sie im Bewerbungsprozess unterstützen würde oder ihnen Formularblätter dafür mitgeben würde, da viele nicht die Möglichkeit haben sich diese Formulare auszudrucken und dann eine Bewerbung schon schwierig wird.
Fazit: Sehr interessant und mit Sicherheit auch ein bisschen hilfreich für die Kinder aber ich denke, dass man mehr und besser helfen könnte.
Die Container dienen als Klassenzimmer. Unser Vortrag begann in der Versammlungshalle ein Haus, dass 4 gemauerte Wände und sogar Türen Fenster hatte, allerdings nur eine Plane als Dach.
Zunächst haben wir mit Motivationsansprachen versucht den Kindern klar zu machen, dass sie schon jetzt anfangen müssen zu lernen, damit sie die Voraussetzungen haben um an die Uni zu gehen.
Anschließend haben wir uns in Kleingruppen zusammen gefunden und die Kinder über die einzelnen Fachbereiche informiert. Der Tag war sehr interessant und die Kinder waren erstaunlicherweise sehr interessiert und wussten alle schon genau bescheid, was sie nach der Schule machen wollen. Was mich erstaunt hat war, dass hier der Schwerpunkt ganz klar darauf gesetzt wird den Kindern zu vermitteln dass sie Leistung erbringen müssen weil sie sonst keine Möglichkeiten haben in ihrem Leben. In Deutschland dagegen wird man ja doch eher mit Samthandschuhen angefasst und bekommt vermittelt, dass es immer eine Möglichkeit gibt noch was aus seinem Leben zu machen. (Bsp. zweiter Bildungsweg/Ausbildung usw) Hier wurde ganz klar gesagt: Wenn ihr jetzt nicht lernt könnt ihr froh sein wenn ihr vielleicht bei "Pick and Pay" (Lebensmittelgeschäft) arbeiten könnt und selbst das ist nicht wahrscheinlich. Das ist dann doch eine ganz neue Erfahrung für mich gewesen. Es war schön, mit den Kindern zu reden und sie zu motivieren und ihnen zu sagen was es alles für Angebote gibt, da diese Kinder sonst nur sehr beschränkte Möglichkeiten haben an diese Informationen heran zukommen. Allerdings denke ich, dass es den Kindern vermutlich mehr helfen würde, wenn man sie im Bewerbungsprozess unterstützen würde oder ihnen Formularblätter dafür mitgeben würde, da viele nicht die Möglichkeit haben sich diese Formulare auszudrucken und dann eine Bewerbung schon schwierig wird.
Fazit: Sehr interessant und mit Sicherheit auch ein bisschen hilfreich für die Kinder aber ich denke, dass man mehr und besser helfen könnte.
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