Samstag, 12. September 2015
Blyde River Canyon
Der Blyde River Canyon ist der größte Canyon in Südafrika und der zweitgrößte auf dem Kontinent (nach dem Fish River Canyon in Namibia). Bekannt ist der Canyon vorallem für seine "3 Rondavels", drei rießige, runde Felsen.

Der Canyon ist eines der herausragendsten Naturdenkmäler in Südafrika und eignet sich nicht nur für eine atemberaubende Aussicht, sondern auch für Wanderungen. So haben auch wir eine kleine Wanderung durch den Canyon unternommen, vorbei an kleinen Wasserfällen und durch die Wälder.

Die Wanderung war zwar insgesamt nicht so lange, wie sie ausgeschrieben war, aber die Landschaft war dafür umso schöner.

Natürlich bietet das Tal noch mehr, als nur die Möglichkeit zu Wandern. So kann man auch einen Gib Swing im Gorge von Graskop machen. Dabei handelt es sich um einen freien Fall (etwa 70m) und anschließendem Pendeln in der Schlucht. Der Vorteil gegenüber einem Bungee Jump ist, dass das Ganze nicht kopfüber, sondern in einer sitzenden Position stattfindet. Allerdings mussten wir feststellen, dass man das abrupte Bremsen bzw die Umwandlung der vertikalen in horizontale Energie ziemlich im Körper spürt. Ich hatte richtigen Muskelkater am nächsten Tag, an Stellen, bei denen ich gar nicht wusste, dass dort Muskeln sein können. :D
Natürlich kann man auch einfach zu einem der zahlreichen Aussichtspunkte fahren und die Aussicht über den Canyon genießen, wenn einem der freie Fall doch zu gefährlich erscheint.
Wenn man lieber in die Geschichte des Landes eintauchen möchte, kann man an eine der Führungen zum Goldrausch teilnehmen. Dabei wird man in eine vergangene Zeit entführt und lernt über die harten Arbeitsbedingungen der Goldgräber.
Über den weiten Weg, den sie zurück legten, in der Hoffnung auf gute Ausbeute. Über ihren Alltag und das Leben im Dorf der Goldschürfer.
Der Blyde River Canyon bietet demnach für jeden etwas.

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Lions Park
Nachdem es der Lions Park in Johannesburg (mit negativen Meldungen) in die internationalen Nachrichten geschafft hat, wollte ich mir selbst ein Bild davon machen, wie gefährlich es dort ist. Der Lions Park besteht zur Hälfte aus einem bzw eigentlich zwei Game Reserves. Die Tiere leben dort "frei" und sind mehr oder weniger sich selbst überlassen. Mehr oder weniger deshalb, da die Löwen ein extra Territorium haben, dass mit einem Zaun abgegrenzt ist zu den restlichen Tieren. Da sie so natürlich keine Tiere selbst jagen können, bekommen sie Fleisch gefüttert. Neben diesem Reserve gibt es noch eine Aufzuchtstation, in der Löwen, Geparden, Leoparden, Tiger und alle möglichen Katzen groß gezogen werden um danach an Zoos oder Zirkusse zu verkaufen. Man hat die Möglichkeit die jungen Katzen anzufassen und mit ihnen zu interagieren. Wie sich das für einen guten Tourist gehört, habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, einen Löwen anzufassen.
Die jungen Löwen sind übrigens bereits 4 Jahre alt. Also gar nicht mehr so jung, wie man das am Anfang vielleicht meint. Das ganze ist eine sehr touristische Angelegenheit und jede Gruppe darf immer nur ca. 5-10 Minuten im Gehege bleiben. Der Werter beantwortet bereitwillig alle Fragen, die man so zu den Tieren hat. Erstaunlicherweise ist das Fell der Löwen alles andere als weich und kuschelig. Also nicht vergleichbar mit dem Fell unserer Hauskatzen. Demnach hab ich auch bei diesem Ausflug wieder was neues gelernt.

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