Mittwoch, 15. April 2015
Tag 7 und 8, Zurück im Hostel und Abreise
Abends sind wir dann noch zu viert in unser Restaurant am Pool essen um den letzten Abend zu genießen. Mit uns dort war eine Schulklasse/ Hochschulklasse. Viele aus der Klasse spielen noch im Wasser, andere waren schon am essen. Als unser Essen dann kam und wir gerade angefangen hatten zu essen kam einer von den Jungs vom Pool ins Restaurant gerannt um ziemlich gelassen mitzuteilen, dass gerade jemand am ertrinken ist. Die Hälfte der Klasse ist aufgesprungen um zum Pool zu laufen, einige mit ihren Tellern/Essen in der Hand. Dann haben sich alle um den Pool versammelt aber niemand hat Anstalten gemacht den armen Jungen aus dem Pool zu fischen. Schließlich ist dann der Freund von Roxanne in den Pool gesprungen und hat zusammen mit einem Australier angefangen den Jungen wieder zu beleben, da dieser keine Atmung mehr hatte. Die beiden Männer haben gute Arbeit geleistet, der Junge hat überlebt. Der Rettungsdienst war erstaunlich schnell da (etwa 7-10 Minuten). Nachdem der Junge dann ins Krankenhaus gebracht wurde haben wir nur noch auf eine Nachricht gewartet, ob er überlebt. Als die Nachricht kam, dass er stabil ist sind wir alle ins Bett.
Am nächsten Morgen bin ich durch ein Geräusch in unserem Zimmer wach geworden. Wir hatten die Fenster leicht geöffnet und ein Affe hatte den Weg ins Innere gefunden und saß auf unserem Tisch mit unseren Keksen in der Hand. Ich weiß nicht ob ich oder der Affe mehr erschreckt ist, jedenfalls hat er zunächst mal unsere Kekse fallen lassen und ist zum Fenster geflüchtet. Das Fenster war jedoch nur etwa 2 Meter von meinem Bett entfernt und von dort hat er mich angeguckt und gefaucht, weil ich ihn von den Keksen vertrieben hatte. Man hat dem Affen richtig angemerkt, dass er angst hat zurück zu gehen ins Zimmer, dass er aber gleichzeitig nicht auf die Kekse verzichten will. Schließlich war ich diejenige die aus dem Bett geflüchtet ist, weil ich zu große Angst hatte, dass der Affe mich gleich anspringt und beißt :D Eli ist dann auch aufgewacht und gemeinsam haben wir den Affen vertrieben. Diese Tiere sind wirklich unverschämt frech und werden richtig aggressiv, wenn man ihnen das Essen wegnimmt.
Kurz bevor wir abgefahren sind sind dann auch noch 2 Orangen in die Hände der Affen gefallen und Roxannes Freund hat einige Kratzer bei dem Kampf um die Orangen erlitten. Gegen Mittag sind wir dann zum Flughafen gefahren und wieder zurück nach Hause geflogen.
Fazit der Woche:
Zimbabwe ist ein tolles Land und die Leute sind super freundlich und hilfsbereit. Man fühlt sich unglaublich sicher, obwohl man auch merkt, dass die Leute sehr arm sind. Gerade dadurch dass der US Doller verwendet wird sind die Preise enorm hoch. Obwohl wir eine tolle Woche hatten und viel erlebt haben waren wir alle froh als wir wieder in Johannesburg waren und ich denke dass es sich für jeden von uns das erste Mal wie heimkommen angefühlt hat.

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Tag 7, Hawange Nationalpark
Samstags morgens hieß es für Eli und mich früh aufstehen. Wir hatten uns eine Walkingsafari gebucht- um 6:30 Uhr ging es mit dem Sonnenaufgang los.

Auch hier waren wir wiederum nur zu zweit. Unser Guide zeigte uns Fußspuren und erklärte uns die Unterschiede der verschiedenen Pfoten.

Er zeigte uns wie man an Hand eines Fußabdrucks erkennen kann wie alt ein Elefant

ist und zeigte uns Pflanzen und Sträucher die man als Medizin verwenden kann. Er zeigte uns Skelette von Tieren und ließ uns die Knochen anfassen und erraten welches Tier und welchen Körperteil wir gerade begutachten. Wir erfuhren vieles über Gewohnheiten von Tieren (manche Tiere kommen ihr Leben lang- auch wenn sie Kilometerweit weg sind- immer an die Stelle zurück an der sie geboren wurden, weil sie nur dort ihr Geschäft verrichten) und die Spitznamen verschiedener Vögel und Tiere. Obwohl wir kaum Tiere gesehen haben war es unglaublich interessant das alles zu erfahren und einfach diese Stille in dem Nationalpark zu spüren, durch das Gras zu laufen und weit und breit niemanden zu hören oder zu sehen.

Nachdem wir von unserer 2 Stündigen Wanderung zurück waren haben wir dann unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht. Ein Mitarbeiter des Main Camps brachte uns mit dem Auto zur nächsten Hauptstraße, von wo wir einen Bus Richtung Viktoriafälle nehmen wollten. Da es nicht wirklich einen Fahrplan gibt hieß es dann erstmal warten. Unser Fahrer wartete mit uns und stoppte jeden vorbeikommenden Bus um nachzufragen ob dieser Richtung Vicfalls geht. Da wir über eine Stunde warten mussten hatten wir auch hier wieder die Möglichkeit viele Fragen zu stellen. Im Hawange Nationalpark werden beispielsweise extra Wasserlöcher angelegt die mit einer Solarbetriebenen Pumpe befüllt werden, damit die Tiere während der Trockenzeit nicht verdursten. Nach einer Stunde kam dann ein Minibus von einem der Touristen-/ Reisebüros von den Vicfalls vorbei. Der Fahrer hatte gerade einige Personen von den Vicfalls zum Hawange Nationalpark gebracht. Netterweise durften wir mit ihm wieder zurück fahren. Nachmittags kamen wir dann wieder in unserem Hostel an, wo wir wieder 2 andere Freunde trafen um noch den letzten Abend gemeinsam zu verbringen.

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Tag 5 und 6
Donnerstags haben wir dann erstmal eine kleine Pause eingelegt und den Tag mit shoppen und am Pool liegen verbracht. Diejenigen die eine Gelbfieberimpfung hatten sind an diesem Tag noch nach Zambi gefahren. Abends sind wir dann schon früh schlafen, da sich unsere Gruppe am nächsten Tag geteilt hat. Die Hälfte ist zurück nach Johannesburg geflogen, die andere Hälfte ist in den Hawange Nationalpark. Da ging es dann wiederrum früh los. In einem der Reisebüros vor Ort hatten wir uns eine Busfahrt gebucht. Zusammen mit vielen anderen Touris und ein paar wenigen Einheimischen haben wir uns also auf unseren Weg in den 180 km entfernten Nationalpark gemacht. Unterwegs haben wir eine Deutsche Familie kennen gelernt, die in Tanzania leben und gerade auf Urlaub mit den Kindern waren. Der Bus hielt an einer Lodge am Rand des Nationalparks. Die meisten Mitreisenden hatten ihre Zimmer in dieser Lodge gebucht, wir wollten jedoch noch etwa 20 km weiter zum Main Camp. Bis der Shuttelservice organisiert war haben wir uns noch nett mit den anderen Deutschen unterhalten und es hat sich herausgestellt, dass der Mann Jurist ist und sogar schon des öfteren in Saarbrücken war. (Europarechtler) :D
Gegen Mittag kamen wir dann im Main Camp an, wo wir zunächst unser kleines Zimmer bezogen

und uns was kochten. Überall im Camp gibt es Streifenhörnchen, die ganz schön frech werden und einem das Essen klauen.

Gegen Nachmittag ging es dann auf Safari. Da die meisten Leute mit ihren eigenen Autos unterwegs sind, waren Eli und ich die einzigen bei dem Game Drive. Das gab uns die Möglichkeit alles zu fragen was uns über die Tiere und den Park und die Umgebung und das Land interessiert hat. Auch hier haben wir wieder Elefanten

Giraffen, Zebras, Kudus usw gesehen. Wir hatten auch das Glück Wildhunde/ Painted Dog zu sehen.

Diese sind sehr selten und wir hatten diesbezüglich einen guten Tag erwischt. Leider hatten wir nicht wirklich das Glück Katzen zu sehen. Nur einen Geparden in weiter ferne.(Man beachte die Mitte des Bildes^^)

Nach 3 Stunden, als die Sonne dann schon am unter gehen war
machten wir uns wieder auf den Weg zurück ins Camp. Dort haben wir dann noch gekocht gegessen und ein bisschen den Himmel genossen bevor es dann auch schon Schlafenszeit war.

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Montag, 13. April 2015
Tag 4, Rafting
Mittwochs hieß es wiederum früh los, da wir auf einen Raftingtrip wollten. Das Wetter war an diesem Tag nicht so besonders, aber da man beim Raften ohnehin nass wird, war das auch nicht so schlimm. Wir wurden dann erstmal mit ein paar anderen Touris zu dem Einstieg gefahren. Dort wurden wir mit Schwimmwesten, Helmen, einem Paddel und geeigneter Kleidung ausgestattet. Danach ging es zunächst zur Sicherheitseinweisung.

Nachdem uns alles erklärt wurde wagten wir den Abstieg ins Tal, da der Fluss von Felswänden umgeben ist und man nicht mit dem Auto ins Tal fahren kann. Für die eher untrainierten in unserer Gruppe stellte dieser Abstieg schon die erste Herausforderung dar. Die meisten von uns haben es aber doch ganz gut gemeistert. Beeindruckend war für uns alle jedoch, dass die einheimischen Jungs/Männer diesen Auf-/Abstieg mehrfach hintereinander im Laufschritt machten um diverse Kanus und natürlich unser Raftingboot nach unten zu tragen. Im Tal wurde uns zunächst einmal unser "Lifeguard" vorgestellt, der uns mit seinem Kanu begleiten sollte und uns im Notfall zur Hilfe kommen sollte. Auch hier wurden wieder einige Sicherheitsmaßnahmen erklärt. Dann ging es endlich ins Boot. Der Einstieg war an einer etwas ruhigeren Stelle, sodass wir dort erstmal alle Kommandos übten und für den Ernstfall probten.

Nach etwa 5-10 Minuten ging es dann endlich los in die Stromschnellen. Unser Steuermann manövrierte unser Boot zunächst sicher durch das Gewässer. Nach etwa der Hälfte der Strecke erzählte er uns, dass wir jetzt gerade den schwersten Teil hinter uns gebracht hatten und vor uns nur noch einfache Passagen lägen.

Damit fühlten wir uns natürlich alle schon in Sicherheit. Um die nächste Kurve kam dann aber der tatsächlich schwerste Part der Strecke und wir kenterten. Der Flip war für mich das lustigste an der ganzen Tour. Das Wasser war erstaunlich warm und auch bei dem Reinklettern ins Boot hat alles gut funktioniert. Das war dann auch schon der Höhepunkt unseres Raftingausflugs. Nach ein paar weiteren Kurven kamen wir zu unserem Landepunkt. Von dort an hieß es dann wieder samt "Gepäck" nach oben klettern. Nachdem wir alle oben angekommen waren gab es erstmal trockene Kleider und ein Mittagessen. Da an dem Tag nur 5 Leute beim rafting dabei waren kamen wir mit den Guides gut ins Gespräch. Einer von ihnen hat sich dann auch gleich angeboten uns Mittags noch die Stadt zu zeigen.
Wir wurden dann also heim gebracht und freuten uns erstmal auf eine warme Dusche. Wie beim Lunch verabredet sind wir dann nachmittags nochmal losgezogen und haben die Stadt erkundet. Hier gab es unter anderem einen Jahrhunderte alten Baum zu bestaunen. Danach sind wir zum Cagediving mit Krokodilen, da man hier die Möglichkeit hat die Krokodile anzufassen und aus der Nähe zu sehen. Natürlich hat sich niemand von uns in den Käfig getraut aber wir wurden trotzdem super freundlich aufgenommen. Einer der Wärter hat die Krokodile extra noch für uns gefüttert, damit wir Bilder machen konnten.
Danach sind wir dann alle zusammen einkaufen, da unser Guide uns zum Grillen eingeladen hatte. Gegen 19 Uhr sind wir dann mit ihm zusammen ins "Township" gefahren um bei ihm zu grillen. Das war mit das interessanteste was ich bis jetzt hier erlebt habe. Wir hatten die Möglichkeit sein Haus- in welchem er mit seinen Schwestern und deren Kindern zusammen wohnt- zu sehen und mich mit den Einheimischen intensiv zu unterhalten. Natürlich haben wir Aufmerksamkeit erregt und die Kinder sind alle gekommen und wollten uns sehen :D. Allein das Feeling in dem Township war unbeschreiblich. Absolut keine Straßenbeleuchtung und nur hier und da mal ein kleines Licht in den Häusern an. Die Straßen selbst waren natürlich nicht geteert sondern nur aus Sand aber trotzdem mit Blumen und Bäumen am Rand schön hergerichtet. Der Himmel war unfassbar schön von hier zu sehen und die Umgebung war ganz ruhig und still.
Fazit des Tages: Die Leute in Zimbabwe sind zwar arm aber alle unfassbar nett und hilfsbereit. Man kann mit allen reden und sie alles fragen und man bekommt immer eine Auskunft und Hilfe wenn man sie benötigt. Man fühlt sich sehr sicher und willkommen in diesem Land.

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Tag 3, Chobe Nationalpark
Dienstags ging es dann auf die erste Safari meines Lebens :) Da die Victoriafälle ja direkt am Ländereck Zimbabwe, Zambia, Botswana, Namibia liegt bietet es sich an, auch die Grenzgebiete der anderen Länder zu besichtigen. Direkt an der Grenze liegt auch der Chobe Nationalpark in Botswana. Dieser Nationalpark ist dafür bekannt, dass man viele Tiere sehen kann, da er durch den Choberiver eine natürliche Wasserquelle hat, die die Tiere anlockt. Also hieß es für uns früh morgens aufstehen um uns auf den Weg nach Botswana zu machen. Die erste Herausforderung war erstmal überhaupt nach Botswana einreisen zu dürfen. Wir hatten uns bereits bei der Einreise nach Zimbabwe für ein Visum beworben, mit dem man in die angrenzenden Ländern auch für einen Tag einreisen kann. Allerdings hatten wir -naiver weise- damit gerechnet, dass damit der Papierkram an der Grenze wegfallen würde. Dem war leider nicht so. Wir mussten also an der Grenze wiederum Zettelchen ausfüllen, Schlange stehen und auf unser Stempelchen im Reisepass warten. Aber irgendwann hatten dann alle Teilnehmer unserer Reisegruppe ihren Stempel und wir konnten wieder zurück ins Auto und weiter Richtung Chobe Nationalpark fahren.
Dort angekommen haben wir zunächst mal einen Cruise auf dem Choberiver unternommen. Die ersten Tiere die wir erblicken konnten waren die unterschiedlichsten Vögel. Für Vogelliebhaber ist diese Safari wirklich ein Traum. Unser Guide wusste viel über die Tiere, so haben wir beispielsweise gelernt, dass es Vögel gibt, die von Fischen leben aber nicht gut fliegen können, wenn ihre Flügel nass werden :D

Deshalb müssen sie ihre Flügel immer wieder zum trocknen aufspannen. Wirklich begeistern konnten wir konnten uns jedoch nur für ein Adlerpäärchen.

Irgendwann im laufe der Bootstour haben wir dann auch andere Tiere entdeckt. So konnten wir zum Beispiel eine Echse beobachten wie sie ein Vogelnest ausraubt

und ein Krokodil sehen, das es sich auf einem Baumstumpf gemütlich gemacht hatte.

Da es hier besonders viel Wasser gibt, hat man sogar tagsüber das Glück und kann Hippos außerhalb des Wassers sehen.

Das ist ansonsten eher selten der Fall, da die Hippos mit der Sonne nicht so gut klar kommen. Erst nachts, wenn die Sonne weg ist und sie auf Nahrungssuche gehen kommen sie gewöhnlich an Land.
Natürlich konnten wir auch viele Impalas sehen,

allerdings muss man dafür in Afrika nicht auf eine Safari gehen. Impalas und Affen trifft man hier überall an.

Nach dem Mittagessen ging es dann weiter im 4x4. Bei unserer Landsafari entdeckten wir unter anderem Elefanten. Einige von ihnen hatten gerade Babys.

Besonders süß ist, wenn die Babys versuchen Wasser zu trinken, da die Elefantenkinder am Anfang noch keine Kontrolle über ihren Rüssel haben und bei dem Versuch zu trinken die Hälfte des aufgesaugten Wassers wieder raus läuft bevor der Rüssel es in den Mund geschafft hat.
Neben Elefanten entdeckten wir noch Giraffen,

die sich auch in Flussnähe aufhielten um ihren Wasserhaushalt zu decken. Es ist schon beeindruckend, wenn plötzlich eine Giraffe mit ihrem riesigen Hals an dir vorbei läuft.
Wir hatten auch das Glück einige Wasserbüffel zu erblicken.

Diese lagen zwar meistens nur im Schatten, da es um die Mittagszeit dann doch zu heiß war, aber es ist trotzdem sehr beeindruckend, die großen Hörner aus der Nähe zu sehen.
Nach der Safari ging es dann auch schon wieder zurück nach Zimbabwe.
Fazit des Tages: Diese Tiere aus der Nähe zu sehen ist wirklich ein Erlebnis, das ich jedem nur wünschen kann. Nach dem Tag hatten wir immerhin 2 Tierarten der Big Five in ihrem natürlichen Umfeld gesehen.

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Zimbabwe 5.4.-12.4. Tag 1 und 2
In unseren Osterferien haben wir eine Woche Urlaub in Zimbabwe gemacht. Das Ziel war Victoriafälle. Dort sind wir erstmal mit dem Flugzeug hin. Unsere Airline -flyafrica- hat uns erstaunlich pünktlich nach Zimbabwe gebracht. Darüber waren wir alle schonmal froh, da der Rest der Gruppe in der Woche davor in Cape Town war und der Flug 5 Stunden Verspätung hatte. Wir hatten uns also schon auf lange Wartezeiten eingestellt :D.

In Zimbabwe angekommen, haben wir erstmal unseren Weg zu unserem Hostel an den Victoriafällen gesucht. Wir hatten uns zwei kleine Chalets gemietet mit Küche und Bad. Unser Hostel war zwar einfach aber wirklich ganz nett- sogar ein Pool war mit dabei. Am ersten Tag sind wir erstmal angekommen und haben den Nachmittag dazu genutzt um uns über die Stadt und die möglichen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten zu informieren und den Tag dann gemütlich ausklingen zu lassen.
An Tag zwei haben wir dann erstmal die Victoriafälle besichtigt. Die Fälle sind wirklich ein atemberaubendes Naturschauspiel!

Da jetzt gerade Regenzeit war, ist der Wasserstand natürlich besonders hoch, das heißt die Fälle an sich sind dann viel beeindruckender. Die Einheimischen haben uns aber erzählt, dass die meisten Aktivitäten, die man um die Fälle machen kann bei Niedrigwasser besser und schöner sind. Der Park um die Fälle bietet verschiedene Ausblickspunkte auf die herabstürzenden Wassermassen.

Die Fälle sind von keinem Punkt ganz zu sehen, man kann immer nur Abschnitte erblicken. Durch das herabstürzende Wasser bildet sich unfassbar viel Wasserdunst und Nebel, sodass man doch damit rechnen muss, dass man nass wird. In dem Nebel bilden sich bei dem richtigen Wetter tolle Regenbögen.

Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war sehr warm und sonnig, sodass uns eine kleine Dusche nicht zu sehr gestört hat. Nur unsere Sachen im Rucksack haben etwas gelitten, da diese- wir unsere Kleider und wir selbst- dann doch sehr durchnässt waren.
Gerade das Gebiet um die Fälle ist unheimlich touristisch und daher leider sehr überteuert. Der Eintritt für den Park kostete uns beispielsweise bereits 20 US$ und wir hatten dank unseres SA-Visums noch Glück und haben einen ermäßigten Preis bekommen.

Nach dem Besichtigen des Parks haben wir uns auf den Weg zu der Brücke zwischen Zimbabwe und Zambia gemacht. Von dieser Brücke aus hat man nicht nur einen super Blick auf die Fälle und hinab in den Fluss, sondern auch den Bungee Jumpern kann man super bei ihren Sprüngen zugucken. Die Brücke befindet sich ein einer schwindelerregenden Höhe. In der Hälfte der Brücke wechselt das Staatsgebiet und man betritt Zambia. Da die Passkontrolle aber erst nach der Brücke kommt, kann man sich einfach nur einen so genannten "Bridge pass" ausstellen lassen, mit dem man sich auf der Brücke frei bewegen darf.

Überall in der Stadt und auf der Brücke trifft man Straßenverkäufer an, die einem Souvenirs oder zimbabwische Doller andrehen möchten. Diese Leute lassen sich auch gerne auf Tauschgeschäfte ein (bspw. Strümpfe gegen Holzfiguren o.ä.). Teilweise können diese Verkäufer doch etwas aufdringlich werden, aber wenn man hartnäckig bleibt kann man sie dann doch meistens abwimmeln.

Fazit der ersten Tage: Dafür, dass Zimbabwe ein sehr armes Land ist, sind die Preise unfassbar hoch. Das hängt natürlich damit zusammen dass um die Viktoriafälle selbst alles auf Touristen ausgerichtet ist. Auf der anderen Seite aber auch daran, dass die eigene Währung nichts mehr Wert ist und deshalb der US$ verwendet wird. Dadurch werden die Preise natürlich direkt um einiges höher, was es gerade für die Einheimischen schwerer macht zu überleben.

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Dienstag, 10. März 2015
Fernreisebus in Südafrika
Da viele von uns Freitags und Montags Vorlesung haben stehen uns für die Reisen und Ausflüge nur Samstag/Sonntag zur Verfügung. Da die Strecke nach Durban jedoch etwas weiter ist, entschlossen wir uns zwei mal über Nacht zu fahren um dann beide Wochenendtage voll nutzen zu können. So entschieden wir uns für eine Busreise. Das von uns gewählte Unternehmen- City to City- hatte äußerst günstige Konditionen. Und auch hier hat sich wieder gezeigt: Billig ist nicht immer Gut :D Die Sitze waren sehr eng beieinander und man hatte nur sehr eingeschränkt Platz um sich zu bewegen. Die Sitze an sich waren zwar bequem gepolstert, allerdings gab es keine Vorrichtung um seine Füße abstützen zu können. Auch eine Toilette suchte man vergeblich. Glücklicherweise machten wir wenigstens einen Stopp zwischen JoBurg und Durban. Auf dem Hinweg war der Bus bereits ziemlich voll als wir einstiegen, dass heißt wir mussten alle getrennt von einander sitzen. Ich hatte Glück mit meiner Sitznachbarin, andere eher weniger(Telefongespräche über fast 2 Stunden zwischen 2-4 Uhr). Wenn man den Bus verlassen wollte (bei der Pause oder biem Ausstieg) musste man sein Ticket vorzeigen. Beim Einsteigen hingegen kümmerte sich niemand darum ob man einen gültigen Fahrschein hat, was wir alle etwas kurios fanden. Da es sich hier um einen Übernachtfahrt handelte, versuchte der größte Teil des Busses zu schlafen. Was jedoch den Fahrer (weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt) nicht daran hinderte ziemlich laute Musik zu spielen. Und zwar die ganze Nacht. Da auf beiden Strecken Musik gespielt wurde, kommt der Verdacht auf, dass es sich hierbei um Normalität handelt. Die Südafrikaner im Bus schienen sich auch nicht daran zu stören. An Schlaf war jedoch aufgrund der Musik, zumindest für mich, nicht zu denken. Irgendwann versuchte ich, lieber meine eigene Musik zu hören, als 8 Stunden lang Gospellieder hören zu müssen. Allerdings war die Musik so laut, dass ich sie selbst dann noch hörte, als ich meine eigene Musik mit Kopfhörern hören wollte. Aber auch diese beiden Nächte gingen rum, auch wenn wir alle froh waren als wir am Montag gegen 5:30 Uhr wieder in Student Town waren. Vermutlich war es für uns alle das erste mal, dass wir uns auf unser kleines Bettchen in unserer Gefängniszelle gefreut haben.
Fazit: Auf jeden Fall ein anderes Erlebnis als Busfahren in Deutschland/Europa. Das nächste mal würde ich vermutlich lieber eine etwas kostenintensivere Transportmöglichkeit wählen und dafür auf etwas mehr Komfort hoffen.

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Durban, 7-8.3.2015
Letztes Wochenende waren wir in Durban. Wir fuhren Freitags abends in JoBurg mit dem Bus los und kamen Samstags um 5:30 Uhr in Durban an. Wir waren alle gespannt und wollten unbedingt ans Meer und ein entspanntes Wochenende verbringen. Zunächst sind wir ins Hostel gefahren. Leider war es weniger sauber als erwartet - billig ist eben nicht immer gut :D. Wir ließen uns die Laune aber nicht verderben, sondern packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg zum Meer. Der Rezeptionist erklärte uns noch den Weg (was sich im nachhinein jedoch nicht als die beste Alternative rausgestellt hat^^) und wir liefen los. Angeblich sollte der ersehnte Strand nur 10 Minuten zu Fuß entfernt liegen. Allerdings kamen wir nicht besonders weit. Bereits eine Kreuzung später wurde einer aus unserer Gruppe ihr Handy aus der Tasche gestohlen. Sie fing sofort an zu schreien und erweckte so die Aufmerksamkeit einer an der Tankstelle parkenden Polizeistreife. Glück im Unglück. Die Polizisten stellen den Dieb direkt mit Maschinengewehren und sie bekam ihr Handy zurück. Jedoch mussten wir dann alle als Zeugen auf die nächste Polizeiwache und es wurde Anzeige erstattet. Ich war erstmal etwas geschockt, dass jede normale Polizeistreife mit mit einem Gewehr ausgestattet ist. Danach machten wir uns von dem Polizeirevier aus auf den Weg zum Meer. Von hier aus war es dann auch nur noch 1-2 Minuten Fußweg. Am Strand angekommen haben wir erstmal ein ausgiebiges Frühstück zu uns genommen und das schöne Wetter genossen. Der weitere Verlauf des Tages war dann zum Glück etwas entspannter. Wir gingen schwimmen, genossen die Wellen des indischen Ozeans :) und erkundeten die Strandpromenade. Da die Sonne ziemlich stark war machten sich einige von uns gegen Mittag auf den Weg zum indischen Markt, um der Sonne ein wenig zu entfliehen und noch mehr Eindrücke von der Stadt zu bekommen. Diesmal wählten wir jedoch ein Taxi, da wir dies für sicherer hielten. Der Taxifahrer war auch sehr nett und erzählte uns einiges über Durban. Unter anderem, dass Durban um einiges gefährlicher ist als JoBurg und man sich nur am Strand und in einigen wenigen Straßen sicher zu Fuß bewegen kann. Er setzte uns also vor dem indischen Markt ab und gab uns seine Nummer. Der indische Markt war jedoch eher eine Enttäuschung, da es sich mehr um einen afrikanischen als um einen indischen Markt handelte. Nach dem wir ein bisschen durch die Geschäfte gelaufen waren haben wir uns wieder ein Taxi gerufen und sind zurück zum Strand und aßen in einem Restaurant auf einem Pier. Die Lokation war wirklich schön. Der Pier war in der Nähe des Hafens, sodass wir viele riesige Frachtschiffe sehen konnten. Anschließend machten wir uns auf den Weg in unser Hostel. Jeder freute sich auf die Dusche, auch wenn man in dem Hostel selbst eigentlich lieber nichts angefasst hätte :D. Abends ging es dann in eine Bar, deren Adresse wir von einer Kellnerin an der Strandpromenade bekommen hatten (Sie schrieb und eine Liste mit sicheren Orten und Durban, nachdem sie von unserem Erlebnis am Morgen gehört hatte). Hier ließen wir den Abend dann gemütlich ausklingen. Zurück im Hostel freute sich jeder auf sein Bett, allerdings entdeckten wir einige Kakerlaken in unserm Zimmer, weshalb wir erstmal eine Stunde lang Ungeziefer jagten. Im Endeffekt hatten wir aber auch dabei noch relativ viel Spaß. Man muss hier eben alles mit Humor nehmen. Irgendwann waren wir uns dann aber sicher, dass keine weiteren Krabbeltiere in unserem Zimmer weilen und wir gingen beruhigt ins Bett.
Am nächsten Morgen ging es wieder (diesmal mit dem Taxi) zum Strand. Zunächst hieß es wieder Frühstücken. Anschließend haben wir uns Bodyboards ausgeliehen und haben uns im Wellensurfen geübt. Die größte Herausforderung hierbei ist definitv samt Board rauszuschwimmen, da man meistens von den Wellen immer wieder mit zurück an Land gespült wird :D Nach ca. 2 Stunden hatten wir den Dreh raus und konnten sogar einige Meter auf den Wellen surfen. Eine von uns hat es sogar geschafft sich von einer Welle den ganzen Weg zurück zum Strand tragen zu lassen. Danach waren wir erstmal erschöpft und lagen einfach nur in der Sonne. Gegen Nachmittag machte sich dann wieder ein Teil der Gruppe auf den Weg um die Stadt zu erkunden. Diesmal stand das Fußballstadion auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin kamen wir an vielen Palmen vorbei, die Kokosnüsse trugen. Da wir ohnehin schon als "Touris" geoutet waren, hatten wir keine Hemmungen uns daran zu versuchen eine Nuss zu ernten. Zunächst versuchten wir auf den Baum zu klettern, was sich jedoch als zu schwierig herausstellte. Anschließend haben wir uns gegenseitig auf die Schultern genommen, aber auch hier haben einige cm gefehlt. Zu guter letzt haben wir unsere Schuhe und andere Gegenstände nach der Nuss geworfen. Und nach ca. 45 Minuten arbeit konnten wir stolz von uns behaupten, dass wir eine Kokosnuss geerntet haben. Lustigerweise kamen, sobald wir die Frucht aufgeschnitten hatten, eine Hand voll Affen um uns unsere Mahlzeit streitig zu machen. Dabei sollte man davon ausgehen, dass es für einen Affen doch um einiges leichter sein müsste die Nuss zu ernten. Da das Fruchtfleisch jedoch nicht so besonders geschmeckt hat (vermutlich war die Frucht noch gar nicht richtig reif) haben wir uns unserem Schicksal ergeben und den Affen das Feld überlassen. Am Stadium angekommen sind wir dann mit dem Skycar auf das Dach des Stadions gefahren. Das Stadion an sich befindet sich nur ein paar Meter von der Küste entfernt. Vom Dach des Stadions hier hatten wir einen Blick über die Küste und ganz Durban. Leider erreichte uns auf dem Dach des Stadions dann die Nachricht, dass eine weiter Person aus unserer Gruppe bestohlen wurde und diesmal war der Geldbeutel inklusiver aller Dokumente verloren. Wir machten uns also auf den Rückweg. Am Strand aßen wir dann noch eine Kleinigkeit bevor es zurück ins Hostel und dann zum Bus ging.
Fazit des Wochenendes: Der Strand, das Meer und die direkte Umgebung ist wirklich schön. Sobald man 1-2 Blocks vom Strand entfernt ist, ist die Stadt ziemlich dreckig und es laufen eher zwielichtige Gestalten herum. Es war zwar schön, die Stadt gesehen zu haben, aber einmal reicht meiner Ansicht nach auch aus.

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Samstag, 28. Februar 2015
Improvisation beim Kochen und Backen
Da die vorhandenen Küchenutensilien hier doch eher begrenzt sind (in jedem Haus 4 Herdplatten und eine Mikrowelle) und man sich alles andere wie Geschirr, Besteck, Pfanne, Töpfe selbst anschaffen muss, war ich am Anfang etwas enttäuscht und dachte, dass ich hier im nächsten Jahr auf kochen und backen verzichten müsste. Aber: es findet sich immer eine Möglichkeit und man muss nur improvisieren :D Mittlerweile habe ich einen Südafrikaner kennen gelernt, der sogar einen kleinen Ofen hat und da morgen ein Geburtstag ansteht hab ich mich direkt mal ans Werk gemacht und diesen ausgetestet. Voilà: mein erster Kuchen in Südafrika :-)

Natürlich ist etwas Improvisation gefragt, da ich nur sehr wenige Arbeitsmittel habe, aber wo ein Wille da ein Weg :D Und vermutlich freu ich mich dann um so mehr, wenn ich wieder in Deutschland bin und dort mit meinen gewohnten Hilfsmitteln backen und kochen kann.

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Südafrikanische Essen, 26.02.2015
Am Donnerstag wurden wir von einem südafrikanischen Mitbewohner aus unserem Wohnheim zum Essen eingeladen. Die ursprüngliche Zeit war 7 Uhr. Als wir Internationals dann um 7:15 bei ihm klopften war niemand da. Zunächst trat Verunsicherung auf, ob wir das mit der Einladung überhaupt richtig verstanden hatten. Aber nach ein paar Nachforschungen teile uns unser Gastgeber dann mit, dass er jetzt auf dem Weg sei. Natürlich- hier ist uns Internationals wieder ein Fehler passiert. An dieser Stelle muss man vielleicht kurz die Zeitrechnung erklären. Es gibt in SA ein "Ich komme", was soviel heißt, vielleicht komme ich irgendwann heute noch. Dann gibt es ein "Ich komme jetzt". Hierbei kann man damit rechnen, dass man in den nächsten 2-3 Stunden jemanden antrifft. Zu Guter letzt gibt es noch ein "Ich komme jetzt jetzt" (now now). Bei dem sogenannten now now handelt es sich um eine Zeitspanne von 10-30 Minuten. Na ja, also unser Gastgeber sprach also von now... Das heißt wir warteten geduldig. Als er eintraf musste erstmal gekocht werden. Da er uns nicht verraten wollte, was er uns zubereiten wird (vermutlich um den Schock nicht bereits vor dem Essen auszulösen), sollten wir draußen warten. Um 21 Uhr war es dann so weit, das Essen war fertig.
Zunächst gab es Pap, ein traditionelles Beilagengericht, was man einfach zu allem dazu essen kann. Hierbei handelt es sich um einen Brei aus Maismehl, der mir persönlich wirklich ganz gut schmeckt. Der kulturelle Schock blieb hier erstmal noch aus. Dazu servierte er uns allerdings Hühnchenleber und Hühnchenköpfe und -füße. Als wir in den Topf blickten und uns die Hühnerköpfe entgegen blickten, waren wir schon alle erstmal schockiert. Daher beschlossen wir alle, dass wir erstmal mit der Leber anfangen. Zusammen mit dem Pap hat das auch gar nicht schlecht geschmeckt. Nach ein paar Instruktionen, wie man die Füße und Köpfe isst, hat sich dann unser französischer Austauschstudent als erstes gewagt. Auch ich wollte es mir nicht nehmen lassen und bin über meinen Schatten gesprungen. Schließlich bin ich ja hier um Land, Leute und Kultur kennen zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Also war ich mutig und habe sowohl den Fuß als auch den Kopf gekostet. Geschmacklich fand ich beides besser als die Leber. Der Fuß hat eigentlich gar keinen großen Eigengeschmack und der Kopf schmeckt wie das restliche Huhn auch. Es ist nur ungewohnt und kostet am Anfang Überwindung diesen Fuß bzw Kopf in der Hand zu halten und reinzubeißen. Außer mir haben sich dann auch noch 2 andere Mädels getraut, die Erfahrung zu sammeln. Die anderen Internationals konnten oder wollten sich jedoch nicht überwinden und blieben bei Pap mit Leber.
Fazit des Abends: Ich bin froh, dass ich mich getraut habe diese Erfahrung zu sammeln und es war besser als zu Beginn erwartet. Mein Lieblingsessen wird es jedoch trotzdem nicht.

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Dienstag, 24. Februar 2015
A few more impressions of the weekend
























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Sterkfontein Dam Nature Reserve,22.02.2015
Auf unserm Weg zurück nach Johannesburg mussten wir wieder die Schotterpiste überqueren. Da es auf dem Hinweg bereits dunkel war, entging und diese wunderschöne Landschaft. Jetzt war es jedoch gerade mal 15 Uhr und die Sonne glitzerte auf dem kilometerlangen See.
Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, bis wir das Auto in JoBurg abliefern mussten, entschlossen wir uns spontan noch eine Stunde an dem See zu halten und das schöne Wetter zu genießen. Also bogen wir kurzerhand in das Sterkfontein Dam Nature Reserve ab. Hier konnten wir nicht nur den See, sondern auch allerhand Tiere beobachten. Wir entdeckten unter anderem Zebras und Springböcke.
Am Ufer genossen wir einfach nur die Aussicht auf den See und lagen in der Sonne. Natürlich wollte sich keiner das Vergnügen nehmen lassen, auch noch baden zu gehen. Das Wasser war herrlich erfrischend.

Nach 90 Minuten machten wir uns dann wieder auf den Weg nach JoBurg.
Fazit: Wieder einmal: wenn man die Augen aufhält entdeckt man super viel schöne Sachen und erlebt so viele verschiedene Dinge in einem Tag.

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Tiger Falls und Mahai, 22.02.2015
Sonntags sind wir um 5:30 Uhr aufgestanden, da wir den Tag noch möglichst gut nutzen wollten und wiederum eine Wanderung auf dem Plan stand. Wir packten also unsere Sachen ins Auto, checkten aus und machten uns auf den Weg zum Nationalpark. Heute wollten wir die andere Seite des Tals bewandern. Da unsere Schuhe noch ziemlich nass vom Tag davor waren, uns die 20 km vom Vortag noch in den Knochen steckten und das Wetter am Morgen eher bewölkt war, hatte unsere Gruppe leider den Verlust von einer Person zu verzeichnen. Eine von uns entschied sich, den Tag im Tal zu verbringen und keine weiter Wanderung mehr zu bestreiten. Für uns restlichen 4 hieß es dann um 8:00 Uhr "der Berg ruft". Geplant war ein Rundwanderweg, vorbei an mehreren kleinen Wasserfällen.

Wir starteten den Weg wieder durch Gräser und Felder rauf in die Berge. Wir liefen durch dichte Wälder immer höher, bis wir im dichten Nebel ankamen. Der Weg führte uns immer wieder über Flussläufe bis weit hinauf Richtung Berggipfel. Bei der Überquerung der Bachläufe hatte man immer einen wunderschönen Blick auf Wasserfälle und hinunter in die Schluchten.
Da wir nicht wussten, wie lange wir für eine Gipfeltour brauchen würden, und das Wetter ohnehin nicht richtig mitspielte, entschlossen wir, nur einen Abstecher zu einer Felsspalte zu machen. Aber auch hierfür musste man schon ganz schön steil hinauf. Auch hier stellten wir wieder fest: hoch geht einfacher als runter :D
Nach dem kleinen Abstecher (etwa 1 Stunde für hin und zurück) ging es dann weiter zu den Tiger Falls.
Mittlerweile war es auch aufgeklart und die Sonne hat uns den Weg über die Felder und Wiesen bergab zurück ins Tal verschönert.
Wir konnten den Blick über das ganze Tal genießen und dem Flusslauf, vorbei an Häusern verfolgen.
Je tiefer wir kamen, desto weitflächiger wurden die Wiesen.

Nach 4 Stunden/12 km waren wir dann wieder am Auto angelangt. Im Tal legten wir dann noch eine Mittagspause an einem kleinen See ein und machten uns dann auf den Heimweg Richtung JoBurg.

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Montag, 23. Februar 2015
Drakensberg Amphitheatre, 21.02.2015
Dieses Wochenende hatten wir einen Hikingtrip in den Drakensbergen geplant.

Samstags haben wir zunächst eine Tour zum Amphitheatre gemacht. Hierbei handelt es sich um eine kilometerlange, fast senkrechte Felswand.

Nachdem wir im Royal Natal Nationalpark angekommen waren, unsere Fees bezahlt hatten und alle Formulare bezüglich unserer geplanten Tour, unserer Rucksack- und Jackenfarben und unsere Handynummern und Namen angegeben hatten durften wir endlich los. Das Panorama war von unten schon so beeindruckend, dass wir es kaum erwarten konnten.

Wir starteten also morgens um 7:45 unsere Tour. Zunächst ging es bergauf und hinein in das Tal des Thukelaflusses. Um dahin zu gelangen mussten wir kleine Pfade, fast nur Trampelpfade belaufen und Wälder durchqueren.

Das Gras wächst hier unglaublich hoch, sodass es oft schwer war die Stufen und Steine in dem Weg zu erkennen. Teilweise mussten wir durch schulterhohes Gras laufen und am Anfang kam uns das schon abenteuerlich vor.

In den Wiesen waren die unterschiedlichsten, farbenfrohen Blumen versteckt.

Der Weg führte uns durch Wälder, die einem ein bisschen das Gefühl von Dschungel vermittelten. Es entdeckten erstaunlich geformte Baumstämme

und Vögel aller Farben und Arten. So früh am Morgen waren auf dem Weg auch noch nicht so viele andere unterwegs, weshalb man die Stille des Tals richtig spüren konnte.
Immer wieder kamen wir an Stellen, von denen man einen Blick über das ganze Tal hatte. Nach ca. 2 Stunden kamen wir an den Flusslauf.

Das Wasser hier ist super klar und lädt zum baden ein.

Zunächst ging es weiter auf einem schmalen Pfad, der immer wieder über Steine über die Flusslauf drüber führte. An dieser Stelle war ich dann schon dankbar, für meine Wanderschuhe, da man doch einen besseren Halt hat als in bloßen Turnschuhen. Weiter ging es irgendwann am Rande des Flusses über und zwischen Steinen und Felsbrocken, tiefer in das Tal hinein. Mittlerweile waren wir auch nicht mehr die einzigen Wanderer. Um die Mittagszeit erreichten wir eine Gabelung. Hier musste man nun entscheiden, ob man durch das Tal weiter geht und dem Flusslauf folgt,

oder ob man klettert und den etwas erhöhten Weg wählt. Wir entschieden uns zunächst für das Klettern. Wir benutzen also die angebrachte Leiter um aus dem Flussbett hinaus zu kommen. Der "Weg" hatte zwar mehr was von einer Kletterroute und ich war auch ganz dankbar, dass ich bereits etwas Erfahrung im Klettern hatte, aber wir sind dann doch alle heil oben angekommen :)
Als Belohnung haben wir hier unsere Mittagspause eingelegt, schließlich hatten wir bereits 4 Stunden Wanderung hinter uns.

Nach der Mittagspause haben wir uns mit zwei jungen Männern aus der Schweiz und England verbündet und sind weiter in das Tal geklettert, in der Hoffnung, dass wir die Wasserfälle finden. Hier hieß es dann weiter über Steine und Felsen steigen, hinein in die Berge.

Die Aussichten waren atemberaubend. Wir haben es dann auch bis zum Ende des Tals geschafft, allerdings waren keine Wasserfälle zu sehen.

Später erfuhren wir dann, dass es in den letzten Wochen zu wenig geregnet hatte und der Fluss deshalb kaum Wasser führt.
Auf unserem Rückweg aus dem Tal raus, hat es dann leider angefangen zu regnen, was den Weg etwas erschwerte. Ohnehin war das runterklettern um einiges schwieriger als das hochklettern. Auf dem Rückweg entschieden wir uns dann durch die Felsspalten zu gehen und nicht außen herum zu klettern, da wir diesen steilen Kletterpart umgehen wollten.
(Bilder können offensichtlich nur im Querformat eingefügt werden) Das hat auch einigermaßen gut geklappt, allerdings musste man etwas durch das Wasser durch, d.h. Schuhe und Hosen waren danach nass. Da wir wegen des Regens ohnehin schon gut durchfeuchtet waren, war das dann aber auch nicht so schlimm. Der Rückweg war dann eher ein möglichst zügiges gehen zum Auto, da wir alle anfingen zu frieren. Die Passagen die uns zu Beginn der Wanderung schwierig vorkamen, meisterten wir schnell und ohne Probleme. Um 17:15 haben wir dann den Parkplatz auch erreicht und waren alle glücklich uns trockene Sachen anziehen zu können.
Fazit: Die Wanderung war nicht für Anfänger aber war ein sehr schönes Erlebnis. Ich hab Muskelkater in den Armen vom Wandern (bzw Klettern) aber die Schmerzen nimmt man für diese Aussichten und das Gefühl, dieses Tal erklommen zu haben, gerne in kauf!

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Autofahren in Südafrika
Am Wochenende bin ich das erste mal hier Auto gefahren. Am Anfang war ich sehr nervös, schließlich war es das erste mal für mich im Linksverkehr. Ich bin also zur Car Rental Station gefahren und hab unser Auto für den Wochenendtrip abgeholt. Schon nach ein paar Metern hatte ich mich gut an das Fahren gewöhnt und habe festgestellt, dass Autofahren hier doch genauso einfach ist wie in Europa :-D
Allerdings ist der Verkehr in JoBurg eine kleine Herausforderung und die Straßen (auch die Autobahnen) eine enorme Umstellung. Gerade zur Rush Houre steht die Stadt voll mit Autos. Und zwischen den Autos laufen Leute, an jeder Ampel stehen Menschen zwischen den Autos die versuchen etwas zu verkaufen. Von Getränke-, Essens-, Spielsachen-, Kleiderbügelverkäufer über Scheibenputzer, Kfz- Reperaturanbietern und einfachen Bettlern findet man an den Ampeln alles. Eine Ampel wird übrigens in Südafrika als "Robot" bezeichnet. Und leider gibt es jede Menge solcher Roboter in JoBurg.
Aber auch an die Leute, die zwischen den Autos rumlaufen gewöhnt man sich und lässt sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr davon ablenken.
Die Highways hier haben fast alle keine Mittelleitplanke, was zunächst ein etwas komisches Gefühl war. Man fühlt sich ohne diese Mittelleitplanke bei Geschwindigkeiten von 120 km/h doch gleich viel unsicherer. Wenigstens ist jede Fahrspur mit Reflektoren umgrenzt, man findet also seine Spur auch im Dunkeln immer gut :D So wirklich abenteuerlich wurde es dann erst, als wir die Autobahn verlassen mussten um die letzten 100 km über Land zu unserem Ziel zurückzulegen. Leider ist die einzige Zufahrtstraße zu den Drakensbergen aus Richtung JoBurg ziemlich zerstört und muss daher neu gemacht werden. "Glücklicherweise" sehen die das hier nicht so eng und die Straße darf trotzdem befahren werden, was uns einen Umweg von fast 2 Stunden erspart hat. Allerdings kann man nicht in vollem Umfang von Glück reden, da die Straße eigentlich nicht mehr zum befahren geeignet ist. Auf einer Seite wurde der ganze Belag mit Schotter überschüttet (wahrscheinlich weil die Schlaglöcher so groß sind, dass man nicht mehr durchkommen würde). Das geht dann über Kilometer so. Vom Gefühl her etwa, als ob man auf Eis fährt... das Auto rutscht öfter mal weg. Auf der Gegenfahrspur war es allerdings noch schlimmer. Hier war nämlich kein Schotter sondern einfach der kaputte Straßenbelag. Die Schlaglöcher waren teilweise so tief, dass ich angst hatte, dass das Auto aufsetzt :D Als Höchstgeschwindigkeit war hier 40 km/h angegeben. Allerdings ist vor und hinter mir niemand schneller gefahren als max. 20, da man eigentlich nur im ersten Gang fahren konnte und ständig abbremsen musste um nicht "zu schnell" durch die Löcher durch zufahren. Aber auch diese Herausforderung haben wir ganz gut gemeistert.
Da ich ja zum Glück zunächst in JoBurg gefahren bin war ich ja an Lebewesen auf der Fahrbahn schon etwas gewohnt. Wenn man nämlich in ländliche Gegenden kommt muss man durchaus damit rechnen, dass rechts und links Kühe/Schafe/Pferde grasen und die auch mal Lust haben auf der Straße zu stehen. Auch Hühner oder andere Vögel machen es sich hier direkt an oder auf der Straße bequem. Gerade die Vögel schrecken auch nicht vor den Autobahnen zurück. Man sollte also immer damit rechnen, dass ein Vogel von links oder rechts auf die Straße spaziert kommt. Aber auch Zebras und Affen haben offensichtlich hier keine Scheu vor Autos. Also man kann schon fast eine Safari machen, ohne in einen Nationalpark zu müssen :D Deshalb heißt es immer, schön wachsam und vorallem angemessen fahren.
Das Auto habe ich nach 839 km wieder in einem Stück und ohne Schäden beim Car Rental abgegeben.

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Freitag, 20. Februar 2015
Laufen in JoBurg
Südafrika ist offensichtlich eine Läufernation. Zumindest wenn man von den Anzahl der Rennen die hier in einer Woche stattfinden und von der Anzahl der Teilnehmer ausgeht, kann man auf kein anderes Ergebnis kommen. Jeden Dienstag, jeden Donnerstag und jeden Samstag sind durch die Straßen von JoBurg organisierte Läufe. (Vielleicht auch an den anderen Tagen^^) Dienstags und Donnerstags jeweils 5 und 8 km. Der Start ist kostenlos, am Ende gibt es noch etwas zu Trinken.
Auch wir wollten uns den Spaß nicht nehmen lassen. Schließlich "trainieren" wir fast jeden Morgen auf dem Campus und dann bietet es sich doch an, auch mal an einem Rennen teilzunehmen. Gestern war es dann das erste mal so weit. Man trifft sich einfach zu einer bestimmten Zeit und dann fällt der Startschuss und die Uhr beginnt zu laufen. Die Zeit stoppen muss jeder selbst, aber das ist ok :) Schließlich muss man ja auch nichts bezahlen.
Ich hab mich für die 5 km entschieden, da ich mein Knie nicht zu sehr belasten will. Aber es war völlig ok. Nach 30 Minuten war der Spaß für mich dann beendet. Für mich eine ganz passable Zeit, schließlich befinde ich mich auf 1700m. Ich bin gespannt wie viele solcher Rennen noch auf mich warten.

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Donnerstag, 19. Februar 2015
UJ
Ich bin jetzt seit 2 Wochen in Südafrika und habe mich gut hier eingelebt. Ich hab schon viel von der Umgebung gesehen und auch die Vorlesungen laufen gut. So langsam finde ich mich auch in den Gebäuden der Universität zurecht. Die ganze Uni ist durch ein Ringgebäude in der Mitte verbunden. Das ist zwar praktisch aber auch teilweise sehr verwirrend. Man kommt sich mit den 100 Treppen in verschiedene Richtungen manchmal vor wie in Hogwarts. So kann es schon vorkommen, dass man eine Treppe runter gehen muss um ein Stockwerk höher zu kommen, (Level 4 A-Ring = Level 5 B- Ring) da die Gebäude sich im Ring selbst etwas überschneiden :D Daran muss man sich erstmal gewöhnen und manchmal auch einfach mehr Zeit mitbringen, wenn man einen Saal sucht.
Natürlich sind überall auch Beschilderungen die einem helfen, den richtigen Weg zu finden. Die Schilder hier sind immer auf Englisch und Afrikaans. Viele von den Afrikaanswörtern kann man als Deutscher ganz gut verstehen. Allerdings ist es teilweise auch etwas befremdlich. So gibt es hier beispielsweise das "Student Center", was eine Art Mensa darstellt. Hier gibt es verschiedene Restaurants und auch einen kleinen Einkaufsladen. Auf Afrikaans nennt sich dieses Gebäude "Student Sentrum" und wird dann auch gerne mit den jeweiligen Anfangslettern abgekürzt. Grade wir Deutschen sträuben uns immer etwas gegen diese Abkürzung :D
Auch UJ hat eine Bibliothek die äußerst gut besucht ist. Auch ich verbringe da hin und wieder einige Stunden um zu lernen. Allerdings ist die Klimaanlage kaputt, weshalb es ziemlich heiß werden kann. Im untersten Level stehen ungefähr 100-150 PC's, die ab morgens 8 Uhr alle besetzt sind (die Bib öffnet bereits um 7). Danach heißt es für alle, die an einen PC wollen/müssen leider Schlage stehen. Hier bilden sich teilweise Schlagen von 50-100 Personen. Die meisten sind leider darauf angewiesen an einen der PC's an der Uni im Internet etwas nachzugucken, da sie keine Laptops haben. In solchen Momenten wird einem dann bewusst, dass wir es doch ganz gut haben. :-)

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Sonntag, 15. Februar 2015
Northcliff Hill und Zoo Lake, 14.02.2015
Am Valentinstag haben wir eine Sightseeingtour durch JoBurg unternommen. Die Stadt ist so beeindruckend und man findet wunderschöne Plätze, wenn man die Augen aufhält.
Wir starteten um die Mittagszeit. Unser Ziel war Northcliff Hill. Ein schöner Platz mit einem netten kleinen Naturreservat, von dem man über die ganze Stadt blicken kann. Auf der Fahrt dorthin hielten wir an einer Sushibar und nahmen uns etwas Sushi zum Picknicken mit.

Zunächst mussten wir den Berg erklimmen. Zum Glück waren wir mit dem Auto unterwegs, da es zu Fuß doch etwas anstrengend hätte werden können :D Die Berge hier sind teilweise so steil, dass man nur im ersten Gang fahren kann. Oben angekommen sind wir in das Naturreservat und es bot sich uns ein atemberaubender Blick über die Stadt.

Wir konnten von einem zum anderen Ende JoBurg's gucken. Es ist so faszinierend, wenn man fast in den Wolken steht

und sich unter einem eine riesige Stadt erstreckt. JoBurg ist von oben betrachtet erstaunlich grün. In der ganzen Stadt gibt es so viele Bäume und Grünanlagen.

Zunächst haben wir dann unser Sushi verspeist. Es war wirklich gemütlich und wir hatten viel Spaß. Nach unserem Picknick haben wir eine Runde durch den Park gedreht und die Aussicht genossen.

Danach machten wir uns auf den Weg zum "Zoo Lake". Zoo Lake ist ein netter kleiner See um den sich herum riesige Grünflächen erstrecken. Hier wird gegrillt, gespielt, getanzt, gesungen, Sport getrieben und gelacht. Alle Menschen hier sind super gut gelaunt und genießen ihre Zeit in der Natur. Da wir unser Picknick bereits über den Dächern der Stadt verspeist hatten, entschieden wir uns nur für einen Drink in einem Restaurant direkt am See.

Von hier aus konnten wir Kinder beim Entenfüttern beobachten und die Sicht über den See und die Sonne genießen. Wer mag kann sich hier auch von Einheimischen bemalen lassen. Die Gesichtsmalerei ist wirklich schön, aber es konnte sich niemand von uns zu einem Painting entscheiden, weshalb wir das Spektakel nur bei anderen beobachten konnten.
Anschließend ging es in eine Sportsbar- mein erstes Rugbyspiel gucken. Rugby ist sehr populär in Südafrika und wer es nicht spielt, der guckt! Es war interessant, aber teilweise auch etwas brutal.
Fazit des Tages: Es war ein wunderschöner Tag und ich bin immer wieder beeindruckt von der Stadt. Es gibt so viel zu entdecken und zu unternehmen und es gibt wirklich wunderschöne Plätze in JoBurg.

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Samstag, 14. Februar 2015
Valentinesdance at 13.02.2015
Heute waren wir mit einem Südafrikanischen Mitbewohner auf einem traditionellen Südafrikanischen Tanzabend. Es war wirklich lustig, weil all die Leute Afrikaans geredet haben und gerade wir deutschen und holländischen Austauschstudenten doch relativ viel davon verstehen können. Wieder einmal ist man mit viel Offenheit empfangen worden und alle haben sich gefreut, dass neue Gesichter da sind. Alle haben versucht mit uns zu reden und uns kennen zu lernen.
Der Tanz war wirklich lustig und vorallem für uns Frauen absolut kein Problem gewesen, da die Männer uns schon in die richtige Richtung geführt haben :D Wir hatten alle so viel Spaß.
Es ist auch schön mit Einheimischen unterwegs zu sein, da man sich um einiges sicherer fühlt. Es gibt auch hier in JoBurg- ganz anders als von mir erwartet- Plätze, an denen man ohne Probleme zu Fuß rumlaufen kann. Zwar sind die Plätze nur selten und erstrecken sich meistens nur auf 3-4 Straßen aber man kann durch die Straße laufen und von Café zu Café gehen, ohne Angst haben zu müssen.
Ich habe das Gefühl, dass wir immer sehr gut von den Einheimischen Aufgenommen werden. Auf der einen Seite zeigen diese immer sehr viel Interesse an uns und unseren Zielen und unserer Motivation für unser Auslandsaufenthalt in Südafrika, auf der anderen Seite wird man von den meisten Einheimischen mit denen man ins Gespräch kommt, auf Sicherheitsmaßnahmen aufmerksam gemacht, auf die man achten sollte. Viele von den Einheimischen Studenten übernehmen automatisch eine Art Beschützerrolle wenn wir den Campus verlassen, damit alle Internationals gut von A nach B kommen.

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