Am nächsten Morgen bin ich durch ein Geräusch in unserem Zimmer wach geworden. Wir hatten die Fenster leicht geöffnet und ein Affe hatte den Weg ins Innere gefunden und saß auf unserem Tisch mit unseren Keksen in der Hand. Ich weiß nicht ob ich oder der Affe mehr erschreckt ist, jedenfalls hat er zunächst mal unsere Kekse fallen lassen und ist zum Fenster geflüchtet. Das Fenster war jedoch nur etwa 2 Meter von meinem Bett entfernt und von dort hat er mich angeguckt und gefaucht, weil ich ihn von den Keksen vertrieben hatte. Man hat dem Affen richtig angemerkt, dass er angst hat zurück zu gehen ins Zimmer, dass er aber gleichzeitig nicht auf die Kekse verzichten will. Schließlich war ich diejenige die aus dem Bett geflüchtet ist, weil ich zu große Angst hatte, dass der Affe mich gleich anspringt und beißt :D Eli ist dann auch aufgewacht und gemeinsam haben wir den Affen vertrieben. Diese Tiere sind wirklich unverschämt frech und werden richtig aggressiv, wenn man ihnen das Essen wegnimmt.
Kurz bevor wir abgefahren sind sind dann auch noch 2 Orangen in die Hände der Affen gefallen und Roxannes Freund hat einige Kratzer bei dem Kampf um die Orangen erlitten. Gegen Mittag sind wir dann zum Flughafen gefahren und wieder zurück nach Hause geflogen. Fazit der Woche:
Zimbabwe ist ein tolles Land und die Leute sind super freundlich und hilfsbereit. Man fühlt sich unglaublich sicher, obwohl man auch merkt, dass die Leute sehr arm sind. Gerade dadurch dass der US Doller verwendet wird sind die Preise enorm hoch. Obwohl wir eine tolle Woche hatten und viel erlebt haben waren wir alle froh als wir wieder in Johannesburg waren und ich denke dass es sich für jeden von uns das erste Mal wie heimkommen angefühlt hat.
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Auch hier waren wir wiederum nur zu zweit. Unser Guide zeigte uns Fußspuren und erklärte uns die Unterschiede der verschiedenen Pfoten.
Er zeigte uns wie man an Hand eines Fußabdrucks erkennen kann wie alt ein Elefant

ist und zeigte uns Pflanzen und Sträucher die man als Medizin verwenden kann. Er zeigte uns Skelette von Tieren und ließ uns die Knochen anfassen und erraten welches Tier und welchen Körperteil wir gerade begutachten. Wir erfuhren vieles über Gewohnheiten von Tieren (manche Tiere kommen ihr Leben lang- auch wenn sie Kilometerweit weg sind- immer an die Stelle zurück an der sie geboren wurden, weil sie nur dort ihr Geschäft verrichten) und die Spitznamen verschiedener Vögel und Tiere. Obwohl wir kaum Tiere gesehen haben war es unglaublich interessant das alles zu erfahren und einfach diese Stille in dem Nationalpark zu spüren, durch das Gras zu laufen und weit und breit niemanden zu hören oder zu sehen.
Nachdem wir von unserer 2 Stündigen Wanderung zurück waren haben wir dann unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht. Ein Mitarbeiter des Main Camps brachte uns mit dem Auto zur nächsten Hauptstraße, von wo wir einen Bus Richtung Viktoriafälle nehmen wollten. Da es nicht wirklich einen Fahrplan gibt hieß es dann erstmal warten. Unser Fahrer wartete mit uns und stoppte jeden vorbeikommenden Bus um nachzufragen ob dieser Richtung Vicfalls geht. Da wir über eine Stunde warten mussten hatten wir auch hier wieder die Möglichkeit viele Fragen zu stellen. Im Hawange Nationalpark werden beispielsweise extra Wasserlöcher angelegt die mit einer Solarbetriebenen Pumpe befüllt werden, damit die Tiere während der Trockenzeit nicht verdursten. Nach einer Stunde kam dann ein Minibus von einem der Touristen-/ Reisebüros von den Vicfalls vorbei. Der Fahrer hatte gerade einige Personen von den Vicfalls zum Hawange Nationalpark gebracht. Netterweise durften wir mit ihm wieder zurück fahren. Nachmittags kamen wir dann wieder in unserem Hostel an, wo wir wieder 2 andere Freunde trafen um noch den letzten Abend gemeinsam zu verbringen.
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Gegen Mittag kamen wir dann im Main Camp an, wo wir zunächst unser kleines Zimmer bezogen

und uns was kochten. Überall im Camp gibt es Streifenhörnchen, die ganz schön frech werden und einem das Essen klauen.
Gegen Nachmittag ging es dann auf Safari. Da die meisten Leute mit ihren eigenen Autos unterwegs sind, waren Eli und ich die einzigen bei dem Game Drive. Das gab uns die Möglichkeit alles zu fragen was uns über die Tiere und den Park und die Umgebung und das Land interessiert hat. Auch hier haben wir wieder Elefanten
Giraffen, Zebras, Kudus usw gesehen. Wir hatten auch das Glück Wildhunde/ Painted Dog zu sehen.
Diese sind sehr selten und wir hatten diesbezüglich einen guten Tag erwischt. Leider hatten wir nicht wirklich das Glück Katzen zu sehen. Nur einen Geparden in weiter ferne.(Man beachte die Mitte des Bildes^^)

Nach 3 Stunden, als die Sonne dann schon am unter gehen war
machten wir uns wieder auf den Weg zurück ins Camp. Dort haben wir dann noch gekocht gegessen und ein bisschen den Himmel genossen bevor es dann auch schon Schlafenszeit war.
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Nachdem uns alles erklärt wurde wagten wir den Abstieg ins Tal, da der Fluss von Felswänden umgeben ist und man nicht mit dem Auto ins Tal fahren kann. Für die eher untrainierten in unserer Gruppe stellte dieser Abstieg schon die erste Herausforderung dar. Die meisten von uns haben es aber doch ganz gut gemeistert. Beeindruckend war für uns alle jedoch, dass die einheimischen Jungs/Männer diesen Auf-/Abstieg mehrfach hintereinander im Laufschritt machten um diverse Kanus und natürlich unser Raftingboot nach unten zu tragen. Im Tal wurde uns zunächst einmal unser "Lifeguard" vorgestellt, der uns mit seinem Kanu begleiten sollte und uns im Notfall zur Hilfe kommen sollte. Auch hier wurden wieder einige Sicherheitsmaßnahmen erklärt. Dann ging es endlich ins Boot. Der Einstieg war an einer etwas ruhigeren Stelle, sodass wir dort erstmal alle Kommandos übten und für den Ernstfall probten.

Nach etwa 5-10 Minuten ging es dann endlich los in die Stromschnellen. Unser Steuermann manövrierte unser Boot zunächst sicher durch das Gewässer. Nach etwa der Hälfte der Strecke erzählte er uns, dass wir jetzt gerade den schwersten Teil hinter uns gebracht hatten und vor uns nur noch einfache Passagen lägen.

Damit fühlten wir uns natürlich alle schon in Sicherheit. Um die nächste Kurve kam dann aber der tatsächlich schwerste Part der Strecke und wir kenterten. Der Flip war für mich das lustigste an der ganzen Tour. Das Wasser war erstaunlich warm und auch bei dem Reinklettern ins Boot hat alles gut funktioniert. Das war dann auch schon der Höhepunkt unseres Raftingausflugs. Nach ein paar weiteren Kurven kamen wir zu unserem Landepunkt. Von dort an hieß es dann wieder samt "Gepäck" nach oben klettern. Nachdem wir alle oben angekommen waren gab es erstmal trockene Kleider und ein Mittagessen. Da an dem Tag nur 5 Leute beim rafting dabei waren kamen wir mit den Guides gut ins Gespräch. Einer von ihnen hat sich dann auch gleich angeboten uns Mittags noch die Stadt zu zeigen.
Wir wurden dann also heim gebracht und freuten uns erstmal auf eine warme Dusche. Wie beim Lunch verabredet sind wir dann nachmittags nochmal losgezogen und haben die Stadt erkundet. Hier gab es unter anderem einen Jahrhunderte alten Baum zu bestaunen. Danach sind wir zum Cagediving mit Krokodilen, da man hier die Möglichkeit hat die Krokodile anzufassen und aus der Nähe zu sehen. Natürlich hat sich niemand von uns in den Käfig getraut aber wir wurden trotzdem super freundlich aufgenommen. Einer der Wärter hat die Krokodile extra noch für uns gefüttert, damit wir Bilder machen konnten.
Danach sind wir dann alle zusammen einkaufen, da unser Guide uns zum Grillen eingeladen hatte. Gegen 19 Uhr sind wir dann mit ihm zusammen ins "Township" gefahren um bei ihm zu grillen. Das war mit das interessanteste was ich bis jetzt hier erlebt habe. Wir hatten die Möglichkeit sein Haus- in welchem er mit seinen Schwestern und deren Kindern zusammen wohnt- zu sehen und mich mit den Einheimischen intensiv zu unterhalten. Natürlich haben wir Aufmerksamkeit erregt und die Kinder sind alle gekommen und wollten uns sehen :D. Allein das Feeling in dem Township war unbeschreiblich. Absolut keine Straßenbeleuchtung und nur hier und da mal ein kleines Licht in den Häusern an. Die Straßen selbst waren natürlich nicht geteert sondern nur aus Sand aber trotzdem mit Blumen und Bäumen am Rand schön hergerichtet. Der Himmel war unfassbar schön von hier zu sehen und die Umgebung war ganz ruhig und still.
Fazit des Tages: Die Leute in Zimbabwe sind zwar arm aber alle unfassbar nett und hilfsbereit. Man kann mit allen reden und sie alles fragen und man bekommt immer eine Auskunft und Hilfe wenn man sie benötigt. Man fühlt sich sehr sicher und willkommen in diesem Land.
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Dort angekommen haben wir zunächst mal einen Cruise auf dem Choberiver unternommen. Die ersten Tiere die wir erblicken konnten waren die unterschiedlichsten Vögel. Für Vogelliebhaber ist diese Safari wirklich ein Traum. Unser Guide wusste viel über die Tiere, so haben wir beispielsweise gelernt, dass es Vögel gibt, die von Fischen leben aber nicht gut fliegen können, wenn ihre Flügel nass werden :D

Deshalb müssen sie ihre Flügel immer wieder zum trocknen aufspannen. Wirklich begeistern konnten wir konnten uns jedoch nur für ein Adlerpäärchen.

Irgendwann im laufe der Bootstour haben wir dann auch andere Tiere entdeckt. So konnten wir zum Beispiel eine Echse beobachten wie sie ein Vogelnest ausraubt

und ein Krokodil sehen, das es sich auf einem Baumstumpf gemütlich gemacht hatte.

Da es hier besonders viel Wasser gibt, hat man sogar tagsüber das Glück und kann Hippos außerhalb des Wassers sehen.

Das ist ansonsten eher selten der Fall, da die Hippos mit der Sonne nicht so gut klar kommen. Erst nachts, wenn die Sonne weg ist und sie auf Nahrungssuche gehen kommen sie gewöhnlich an Land.
Natürlich konnten wir auch viele Impalas sehen,

allerdings muss man dafür in Afrika nicht auf eine Safari gehen. Impalas und Affen trifft man hier überall an.

Nach dem Mittagessen ging es dann weiter im 4x4. Bei unserer Landsafari entdeckten wir unter anderem Elefanten. Einige von ihnen hatten gerade Babys.

Besonders süß ist, wenn die Babys versuchen Wasser zu trinken, da die Elefantenkinder am Anfang noch keine Kontrolle über ihren Rüssel haben und bei dem Versuch zu trinken die Hälfte des aufgesaugten Wassers wieder raus läuft bevor der Rüssel es in den Mund geschafft hat.
Neben Elefanten entdeckten wir noch Giraffen,

die sich auch in Flussnähe aufhielten um ihren Wasserhaushalt zu decken. Es ist schon beeindruckend, wenn plötzlich eine Giraffe mit ihrem riesigen Hals an dir vorbei läuft.
Wir hatten auch das Glück einige Wasserbüffel zu erblicken.

Diese lagen zwar meistens nur im Schatten, da es um die Mittagszeit dann doch zu heiß war, aber es ist trotzdem sehr beeindruckend, die großen Hörner aus der Nähe zu sehen.
Nach der Safari ging es dann auch schon wieder zurück nach Zimbabwe.
Fazit des Tages: Diese Tiere aus der Nähe zu sehen ist wirklich ein Erlebnis, das ich jedem nur wünschen kann. Nach dem Tag hatten wir immerhin 2 Tierarten der Big Five in ihrem natürlichen Umfeld gesehen.
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In Zimbabwe angekommen, haben wir erstmal unseren Weg zu unserem Hostel an den Victoriafällen gesucht. Wir hatten uns zwei kleine Chalets gemietet mit Küche und Bad. Unser Hostel war zwar einfach aber wirklich ganz nett- sogar ein Pool war mit dabei. Am ersten Tag sind wir erstmal angekommen und haben den Nachmittag dazu genutzt um uns über die Stadt und die möglichen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten zu informieren und den Tag dann gemütlich ausklingen zu lassen.
An Tag zwei haben wir dann erstmal die Victoriafälle besichtigt. Die Fälle sind wirklich ein atemberaubendes Naturschauspiel!

Da jetzt gerade Regenzeit war, ist der Wasserstand natürlich besonders hoch, das heißt die Fälle an sich sind dann viel beeindruckender. Die Einheimischen haben uns aber erzählt, dass die meisten Aktivitäten, die man um die Fälle machen kann bei Niedrigwasser besser und schöner sind. Der Park um die Fälle bietet verschiedene Ausblickspunkte auf die herabstürzenden Wassermassen.

Die Fälle sind von keinem Punkt ganz zu sehen, man kann immer nur Abschnitte erblicken. Durch das herabstürzende Wasser bildet sich unfassbar viel Wasserdunst und Nebel, sodass man doch damit rechnen muss, dass man nass wird. In dem Nebel bilden sich bei dem richtigen Wetter tolle Regenbögen.
Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war sehr warm und sonnig, sodass uns eine kleine Dusche nicht zu sehr gestört hat. Nur unsere Sachen im Rucksack haben etwas gelitten, da diese- wir unsere Kleider und wir selbst- dann doch sehr durchnässt waren.
Gerade das Gebiet um die Fälle ist unheimlich touristisch und daher leider sehr überteuert. Der Eintritt für den Park kostete uns beispielsweise bereits 20 US$ und wir hatten dank unseres SA-Visums noch Glück und haben einen ermäßigten Preis bekommen.
Nach dem Besichtigen des Parks haben wir uns auf den Weg zu der Brücke zwischen Zimbabwe und Zambia gemacht. Von dieser Brücke aus hat man nicht nur einen super Blick auf die Fälle und hinab in den Fluss, sondern auch den Bungee Jumpern kann man super bei ihren Sprüngen zugucken. Die Brücke befindet sich ein einer schwindelerregenden Höhe. In der Hälfte der Brücke wechselt das Staatsgebiet und man betritt Zambia. Da die Passkontrolle aber erst nach der Brücke kommt, kann man sich einfach nur einen so genannten "Bridge pass" ausstellen lassen, mit dem man sich auf der Brücke frei bewegen darf.
Überall in der Stadt und auf der Brücke trifft man Straßenverkäufer an, die einem Souvenirs oder zimbabwische Doller andrehen möchten. Diese Leute lassen sich auch gerne auf Tauschgeschäfte ein (bspw. Strümpfe gegen Holzfiguren o.ä.). Teilweise können diese Verkäufer doch etwas aufdringlich werden, aber wenn man hartnäckig bleibt kann man sie dann doch meistens abwimmeln.
Fazit der ersten Tage: Dafür, dass Zimbabwe ein sehr armes Land ist, sind die Preise unfassbar hoch. Das hängt natürlich damit zusammen dass um die Viktoriafälle selbst alles auf Touristen ausgerichtet ist. Auf der anderen Seite aber auch daran, dass die eigene Währung nichts mehr Wert ist und deshalb der US$ verwendet wird. Dadurch werden die Preise natürlich direkt um einiges höher, was es gerade für die Einheimischen schwerer macht zu überleben.
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Fazit: Auf jeden Fall ein anderes Erlebnis als Busfahren in Deutschland/Europa. Das nächste mal würde ich vermutlich lieber eine etwas kostenintensivere Transportmöglichkeit wählen und dafür auf etwas mehr Komfort hoffen.
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Am nächsten Morgen ging es wieder (diesmal mit dem Taxi) zum Strand. Zunächst hieß es wieder Frühstücken. Anschließend haben wir uns Bodyboards ausgeliehen und haben uns im Wellensurfen geübt. Die größte Herausforderung hierbei ist definitv samt Board rauszuschwimmen, da man meistens von den Wellen immer wieder mit zurück an Land gespült wird :D Nach ca. 2 Stunden hatten wir den Dreh raus und konnten sogar einige Meter auf den Wellen surfen. Eine von uns hat es sogar geschafft sich von einer Welle den ganzen Weg zurück zum Strand tragen zu lassen. Danach waren wir erstmal erschöpft und lagen einfach nur in der Sonne. Gegen Nachmittag machte sich dann wieder ein Teil der Gruppe auf den Weg um die Stadt zu erkunden. Diesmal stand das Fußballstadion auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin kamen wir an vielen Palmen vorbei, die Kokosnüsse trugen. Da wir ohnehin schon als "Touris" geoutet waren, hatten wir keine Hemmungen uns daran zu versuchen eine Nuss zu ernten. Zunächst versuchten wir auf den Baum zu klettern, was sich jedoch als zu schwierig herausstellte. Anschließend haben wir uns gegenseitig auf die Schultern genommen, aber auch hier haben einige cm gefehlt. Zu guter letzt haben wir unsere Schuhe und andere Gegenstände nach der Nuss geworfen. Und nach ca. 45 Minuten arbeit konnten wir stolz von uns behaupten, dass wir eine Kokosnuss geerntet haben. Lustigerweise kamen, sobald wir die Frucht aufgeschnitten hatten, eine Hand voll Affen um uns unsere Mahlzeit streitig zu machen. Dabei sollte man davon ausgehen, dass es für einen Affen doch um einiges leichter sein müsste die Nuss zu ernten. Da das Fruchtfleisch jedoch nicht so besonders geschmeckt hat (vermutlich war die Frucht noch gar nicht richtig reif) haben wir uns unserem Schicksal ergeben und den Affen das Feld überlassen. Am Stadium angekommen sind wir dann mit dem Skycar auf das Dach des Stadions gefahren. Das Stadion an sich befindet sich nur ein paar Meter von der Küste entfernt. Vom Dach des Stadions hier hatten wir einen Blick über die Küste und ganz Durban. Leider erreichte uns auf dem Dach des Stadions dann die Nachricht, dass eine weiter Person aus unserer Gruppe bestohlen wurde und diesmal war der Geldbeutel inklusiver aller Dokumente verloren. Wir machten uns also auf den Rückweg. Am Strand aßen wir dann noch eine Kleinigkeit bevor es zurück ins Hostel und dann zum Bus ging.
Fazit des Wochenendes: Der Strand, das Meer und die direkte Umgebung ist wirklich schön. Sobald man 1-2 Blocks vom Strand entfernt ist, ist die Stadt ziemlich dreckig und es laufen eher zwielichtige Gestalten herum. Es war zwar schön, die Stadt gesehen zu haben, aber einmal reicht meiner Ansicht nach auch aus.
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Natürlich ist etwas Improvisation gefragt, da ich nur sehr wenige Arbeitsmittel habe, aber wo ein Wille da ein Weg :D Und vermutlich freu ich mich dann um so mehr, wenn ich wieder in Deutschland bin und dort mit meinen gewohnten Hilfsmitteln backen und kochen kann.
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Zunächst gab es Pap, ein traditionelles Beilagengericht, was man einfach zu allem dazu essen kann. Hierbei handelt es sich um einen Brei aus Maismehl, der mir persönlich wirklich ganz gut schmeckt. Der kulturelle Schock blieb hier erstmal noch aus. Dazu servierte er uns allerdings Hühnchenleber und Hühnchenköpfe und -füße. Als wir in den Topf blickten und uns die Hühnerköpfe entgegen blickten, waren wir schon alle erstmal schockiert. Daher beschlossen wir alle, dass wir erstmal mit der Leber anfangen. Zusammen mit dem Pap hat das auch gar nicht schlecht geschmeckt. Nach ein paar Instruktionen, wie man die Füße und Köpfe isst, hat sich dann unser französischer Austauschstudent als erstes gewagt. Auch ich wollte es mir nicht nehmen lassen und bin über meinen Schatten gesprungen. Schließlich bin ich ja hier um Land, Leute und Kultur kennen zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Also war ich mutig und habe sowohl den Fuß als auch den Kopf gekostet. Geschmacklich fand ich beides besser als die Leber. Der Fuß hat eigentlich gar keinen großen Eigengeschmack und der Kopf schmeckt wie das restliche Huhn auch. Es ist nur ungewohnt und kostet am Anfang Überwindung diesen Fuß bzw Kopf in der Hand zu halten und reinzubeißen.
Außer mir haben sich dann auch noch 2 andere Mädels getraut, die Erfahrung zu sammeln. Die anderen Internationals konnten oder wollten sich jedoch nicht überwinden und blieben bei Pap mit Leber. Fazit des Abends: Ich bin froh, dass ich mich getraut habe diese Erfahrung zu sammeln und es war besser als zu Beginn erwartet. Mein Lieblingsessen wird es jedoch trotzdem nicht.
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Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, bis wir das Auto in JoBurg abliefern mussten, entschlossen wir uns spontan noch eine Stunde an dem See zu halten und das schöne Wetter zu genießen. Also bogen wir kurzerhand in das Sterkfontein Dam Nature Reserve ab. Hier konnten wir nicht nur den See, sondern auch allerhand Tiere beobachten. Wir entdeckten unter anderem Zebras und Springböcke.

Am Ufer genossen wir einfach nur die Aussicht auf den See und lagen in der Sonne.
Natürlich wollte sich keiner das Vergnügen nehmen lassen, auch noch baden zu gehen.
Das Wasser war herrlich erfrischend.
Nach 90 Minuten machten wir uns dann wieder auf den Weg nach JoBurg. Fazit: Wieder einmal: wenn man die Augen aufhält entdeckt man super viel schöne Sachen und erlebt so viele verschiedene Dinge in einem Tag.
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Wir starteten den Weg wieder durch Gräser und Felder rauf in die Berge. Wir liefen durch dichte Wälder immer höher, bis wir im dichten Nebel ankamen.
Der Weg führte uns immer wieder über Flussläufe bis weit hinauf Richtung Berggipfel. Bei der Überquerung der Bachläufe hatte man immer einen wunderschönen Blick auf Wasserfälle und hinunter in die Schluchten.
Da wir nicht wussten, wie lange wir für eine Gipfeltour brauchen würden, und das Wetter ohnehin nicht richtig mitspielte, entschlossen wir, nur einen Abstecher zu einer Felsspalte zu machen. Aber auch hierfür musste man schon ganz schön steil hinauf. Auch hier stellten wir wieder fest: hoch geht einfacher als runter :D
Nach dem kleinen Abstecher (etwa 1 Stunde für hin und zurück) ging es dann weiter zu den Tiger Falls.
Mittlerweile war es auch aufgeklart und die Sonne hat uns den Weg über die Felder und Wiesen bergab zurück ins Tal verschönert.
Wir konnten den Blick über das ganze Tal genießen und dem Flusslauf, vorbei an Häusern verfolgen.
Je tiefer wir kamen, desto weitflächiger wurden die Wiesen. 
Nach 4 Stunden/12 km waren wir dann wieder am Auto angelangt. Im Tal legten wir dann noch eine Mittagspause an einem kleinen See ein und machten uns dann auf den Heimweg Richtung JoBurg.

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Samstags haben wir zunächst eine Tour zum Amphitheatre gemacht. Hierbei handelt es sich um eine kilometerlange, fast senkrechte Felswand.
Nachdem wir im Royal Natal Nationalpark angekommen waren, unsere Fees bezahlt hatten und alle Formulare bezüglich unserer geplanten Tour, unserer Rucksack- und Jackenfarben und unsere Handynummern und Namen angegeben hatten durften wir endlich los. Das Panorama war von unten schon so beeindruckend, dass wir es kaum erwarten konnten.

Wir starteten also morgens um 7:45 unsere Tour. Zunächst ging es bergauf und hinein in das Tal des Thukelaflusses. Um dahin zu gelangen mussten wir kleine Pfade, fast nur Trampelpfade belaufen und Wälder durchqueren.

Das Gras wächst hier unglaublich hoch, sodass es oft schwer war die Stufen und Steine in dem Weg zu erkennen. Teilweise mussten wir durch schulterhohes Gras laufen und am Anfang kam uns das schon abenteuerlich vor.

In den Wiesen waren die unterschiedlichsten, farbenfrohen Blumen versteckt.

Der Weg führte uns durch Wälder, die einem ein bisschen das Gefühl von Dschungel vermittelten. Es entdeckten erstaunlich geformte Baumstämme

und Vögel aller Farben und Arten. So früh am Morgen waren auf dem Weg auch noch nicht so viele andere unterwegs, weshalb man die Stille des Tals richtig spüren konnte.
Immer wieder kamen wir an Stellen, von denen man einen Blick über das ganze Tal hatte. Nach ca. 2 Stunden kamen wir an den Flusslauf. 
Das Wasser hier ist super klar und lädt zum baden ein.

Zunächst ging es weiter auf einem schmalen Pfad, der immer wieder über Steine über die Flusslauf drüber führte. An dieser Stelle war ich dann schon dankbar, für meine Wanderschuhe, da man doch einen besseren Halt hat als in bloßen Turnschuhen. Weiter ging es irgendwann am Rande des Flusses über und zwischen Steinen und Felsbrocken, tiefer in das Tal hinein. Mittlerweile waren wir auch nicht mehr die einzigen Wanderer. Um die Mittagszeit erreichten wir eine Gabelung. Hier musste man nun entscheiden, ob man durch das Tal weiter geht und dem Flusslauf folgt,
oder ob man klettert und den etwas erhöhten Weg wählt. Wir entschieden uns zunächst für das Klettern. Wir benutzen also die angebrachte Leiter um aus dem Flussbett hinaus zu kommen.
Der "Weg" hatte zwar mehr was von einer Kletterroute und ich war auch ganz dankbar, dass ich bereits etwas Erfahrung im Klettern hatte, aber wir sind dann doch alle heil oben angekommen :)
Als Belohnung haben wir hier unsere Mittagspause eingelegt, schließlich hatten wir bereits 4 Stunden Wanderung hinter uns. 
Nach der Mittagspause haben wir uns mit zwei jungen Männern aus der Schweiz und England verbündet und sind weiter in das Tal geklettert, in der Hoffnung, dass wir die Wasserfälle finden. Hier hieß es dann weiter über Steine und Felsen steigen, hinein in die Berge.

Die Aussichten waren atemberaubend. Wir haben es dann auch bis zum Ende des Tals geschafft, allerdings waren keine Wasserfälle zu sehen.

Später erfuhren wir dann, dass es in den letzten Wochen zu wenig geregnet hatte und der Fluss deshalb kaum Wasser führt.
Auf unserem Rückweg aus dem Tal raus, hat es dann leider angefangen zu regnen, was den Weg etwas erschwerte. Ohnehin war das runterklettern um einiges schwieriger als das hochklettern. Auf dem Rückweg entschieden wir uns dann durch die Felsspalten zu gehen und nicht außen herum zu klettern, da wir diesen steilen Kletterpart umgehen wollten.
(Bilder können offensichtlich nur im Querformat eingefügt werden) Das hat auch einigermaßen gut geklappt, allerdings musste man etwas durch das Wasser durch, d.h. Schuhe und Hosen waren danach nass. Da wir wegen des Regens ohnehin schon gut durchfeuchtet waren, war das dann aber auch nicht so schlimm. Der Rückweg war dann eher ein möglichst zügiges gehen zum Auto, da wir alle anfingen zu frieren. Die Passagen die uns zu Beginn der Wanderung schwierig vorkamen, meisterten wir schnell und ohne Probleme.
Um 17:15 haben wir dann den Parkplatz auch erreicht und waren alle glücklich uns trockene Sachen anziehen zu können. Fazit: Die Wanderung war nicht für Anfänger aber war ein sehr schönes Erlebnis. Ich hab Muskelkater in den Armen vom Wandern (bzw Klettern) aber die Schmerzen nimmt man für diese Aussichten und das Gefühl, dieses Tal erklommen zu haben, gerne in kauf!

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Allerdings ist der Verkehr in JoBurg eine kleine Herausforderung und die Straßen (auch die Autobahnen) eine enorme Umstellung. Gerade zur Rush Houre steht die Stadt voll mit Autos. Und zwischen den Autos laufen Leute, an jeder Ampel stehen Menschen zwischen den Autos die versuchen etwas zu verkaufen. Von Getränke-, Essens-, Spielsachen-, Kleiderbügelverkäufer über Scheibenputzer, Kfz- Reperaturanbietern und einfachen Bettlern findet man an den Ampeln alles. Eine Ampel wird übrigens in Südafrika als "Robot" bezeichnet. Und leider gibt es jede Menge solcher Roboter in JoBurg.
Aber auch an die Leute, die zwischen den Autos rumlaufen gewöhnt man sich und lässt sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr davon ablenken.
Die Highways hier haben fast alle keine Mittelleitplanke, was zunächst ein etwas komisches Gefühl war. Man fühlt sich ohne diese Mittelleitplanke bei Geschwindigkeiten von 120 km/h doch gleich viel unsicherer. Wenigstens ist jede Fahrspur mit Reflektoren umgrenzt, man findet also seine Spur auch im Dunkeln immer gut :D So wirklich abenteuerlich wurde es dann erst, als wir die Autobahn verlassen mussten um die letzten 100 km über Land zu unserem Ziel zurückzulegen. Leider ist die einzige Zufahrtstraße zu den Drakensbergen aus Richtung JoBurg ziemlich zerstört und muss daher neu gemacht werden. "Glücklicherweise" sehen die das hier nicht so eng und die Straße darf trotzdem befahren werden, was uns einen Umweg von fast 2 Stunden erspart hat. Allerdings kann man nicht in vollem Umfang von Glück reden, da die Straße eigentlich nicht mehr zum befahren geeignet ist. Auf einer Seite wurde der ganze Belag mit Schotter überschüttet (wahrscheinlich weil die Schlaglöcher so groß sind, dass man nicht mehr durchkommen würde). Das geht dann über Kilometer so. Vom Gefühl her etwa, als ob man auf Eis fährt... das Auto rutscht öfter mal weg. Auf der Gegenfahrspur war es allerdings noch schlimmer. Hier war nämlich kein Schotter sondern einfach der kaputte Straßenbelag. Die Schlaglöcher waren teilweise so tief, dass ich angst hatte, dass das Auto aufsetzt :D Als Höchstgeschwindigkeit war hier 40 km/h angegeben. Allerdings ist vor und hinter mir niemand schneller gefahren als max. 20, da man eigentlich nur im ersten Gang fahren konnte und ständig abbremsen musste um nicht "zu schnell" durch die Löcher durch zufahren. Aber auch diese Herausforderung haben wir ganz gut gemeistert.
Da ich ja zum Glück zunächst in JoBurg gefahren bin war ich ja an Lebewesen auf der Fahrbahn schon etwas gewohnt. Wenn man nämlich in ländliche Gegenden kommt muss man durchaus damit rechnen, dass rechts und links Kühe/Schafe/Pferde grasen und die auch mal Lust haben auf der Straße zu stehen. Auch Hühner oder andere Vögel machen es sich hier direkt an oder auf der Straße bequem. Gerade die Vögel schrecken auch nicht vor den Autobahnen zurück. Man sollte also immer damit rechnen, dass ein Vogel von links oder rechts auf die Straße spaziert kommt. Aber auch Zebras und Affen haben offensichtlich hier keine Scheu vor Autos.
Also man kann schon fast eine Safari machen, ohne in einen Nationalpark zu müssen :D Deshalb heißt es immer, schön wachsam und vorallem angemessen fahren. Das Auto habe ich nach 839 km wieder in einem Stück und ohne Schäden beim Car Rental abgegeben.
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Auch wir wollten uns den Spaß nicht nehmen lassen. Schließlich "trainieren" wir fast jeden Morgen auf dem Campus und dann bietet es sich doch an, auch mal an einem Rennen teilzunehmen. Gestern war es dann das erste mal so weit. Man trifft sich einfach zu einer bestimmten Zeit und dann fällt der Startschuss und die Uhr beginnt zu laufen. Die Zeit stoppen muss jeder selbst, aber das ist ok :) Schließlich muss man ja auch nichts bezahlen.
Ich hab mich für die 5 km entschieden, da ich mein Knie nicht zu sehr belasten will. Aber es war völlig ok. Nach 30 Minuten war der Spaß für mich dann beendet. Für mich eine ganz passable Zeit, schließlich befinde ich mich auf 1700m. Ich bin gespannt wie viele solcher Rennen noch auf mich warten.
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Natürlich sind überall auch Beschilderungen die einem helfen, den richtigen Weg zu finden. Die Schilder hier sind immer auf Englisch und Afrikaans. Viele von den Afrikaanswörtern kann man als Deutscher ganz gut verstehen. Allerdings ist es teilweise auch etwas befremdlich. So gibt es hier beispielsweise das "Student Center", was eine Art Mensa darstellt. Hier gibt es verschiedene Restaurants und auch einen kleinen Einkaufsladen. Auf Afrikaans nennt sich dieses Gebäude "Student Sentrum" und wird dann auch gerne mit den jeweiligen Anfangslettern abgekürzt. Grade wir Deutschen sträuben uns immer etwas gegen diese Abkürzung :D
Auch UJ hat eine Bibliothek die äußerst gut besucht ist. Auch ich verbringe da hin und wieder einige Stunden um zu lernen. Allerdings ist die Klimaanlage kaputt, weshalb es ziemlich heiß werden kann. Im untersten Level stehen ungefähr 100-150 PC's, die ab morgens 8 Uhr alle besetzt sind (die Bib öffnet bereits um 7). Danach heißt es für alle, die an einen PC wollen/müssen leider Schlage stehen. Hier bilden sich teilweise Schlagen von 50-100 Personen. Die meisten sind leider darauf angewiesen an einen der PC's an der Uni im Internet etwas nachzugucken, da sie keine Laptops haben. In solchen Momenten wird einem dann bewusst, dass wir es doch ganz gut haben. :-)
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Wir starteten um die Mittagszeit. Unser Ziel war Northcliff Hill. Ein schöner Platz mit einem netten kleinen Naturreservat, von dem man über die ganze Stadt blicken kann. Auf der Fahrt dorthin hielten wir an einer Sushibar und nahmen uns etwas Sushi zum Picknicken mit.

Zunächst mussten wir den Berg erklimmen. Zum Glück waren wir mit dem Auto unterwegs, da es zu Fuß doch etwas anstrengend hätte werden können :D Die Berge hier sind teilweise so steil, dass man nur im ersten Gang fahren kann. Oben angekommen sind wir in das Naturreservat und es bot sich uns ein atemberaubender Blick über die Stadt.

Wir konnten von einem zum anderen Ende JoBurg's gucken. Es ist so faszinierend, wenn man fast in den Wolken steht

und sich unter einem eine riesige Stadt erstreckt. JoBurg ist von oben betrachtet erstaunlich grün. In der ganzen Stadt gibt es so viele Bäume und Grünanlagen.

Zunächst haben wir dann unser Sushi verspeist. Es war wirklich gemütlich und wir hatten viel Spaß. Nach unserem Picknick haben wir eine Runde durch den Park gedreht und die Aussicht genossen.

Danach machten wir uns auf den Weg zum "Zoo Lake". Zoo Lake ist ein netter kleiner See um den sich herum riesige Grünflächen erstrecken. Hier wird gegrillt, gespielt, getanzt, gesungen, Sport getrieben und gelacht. Alle Menschen hier sind super gut gelaunt und genießen ihre Zeit in der Natur. Da wir unser Picknick bereits über den Dächern der Stadt verspeist hatten, entschieden wir uns nur für einen Drink in einem Restaurant direkt am See.

Von hier aus konnten wir Kinder beim Entenfüttern beobachten
und die Sicht über den See und die Sonne genießen. Wer mag kann sich hier auch von Einheimischen bemalen lassen. Die Gesichtsmalerei ist wirklich schön, aber es konnte sich niemand von uns zu einem Painting entscheiden, weshalb wir das Spektakel nur bei anderen beobachten konnten. Anschließend ging es in eine Sportsbar- mein erstes Rugbyspiel gucken. Rugby ist sehr populär in Südafrika und wer es nicht spielt, der guckt! Es war interessant, aber teilweise auch etwas brutal.
Fazit des Tages: Es war ein wunderschöner Tag und ich bin immer wieder beeindruckt von der Stadt. Es gibt so viel zu entdecken und zu unternehmen und es gibt wirklich wunderschöne Plätze in JoBurg.
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Der Tanz war wirklich lustig und vorallem für uns Frauen absolut kein Problem gewesen, da die Männer uns schon in die richtige Richtung geführt haben :D Wir hatten alle so viel Spaß.
Es ist auch schön mit Einheimischen unterwegs zu sein, da man sich um einiges sicherer fühlt. Es gibt auch hier in JoBurg- ganz anders als von mir erwartet- Plätze, an denen man ohne Probleme zu Fuß rumlaufen kann. Zwar sind die Plätze nur selten und erstrecken sich meistens nur auf 3-4 Straßen aber man kann durch die Straße laufen und von Café zu Café gehen, ohne Angst haben zu müssen.
Ich habe das Gefühl, dass wir immer sehr gut von den Einheimischen Aufgenommen werden. Auf der einen Seite zeigen diese immer sehr viel Interesse an uns und unseren Zielen und unserer Motivation für unser Auslandsaufenthalt in Südafrika, auf der anderen Seite wird man von den meisten Einheimischen mit denen man ins Gespräch kommt, auf Sicherheitsmaßnahmen aufmerksam gemacht, auf die man achten sollte. Viele von den Einheimischen Studenten übernehmen automatisch eine Art Beschützerrolle wenn wir den Campus verlassen, damit alle Internationals gut von A nach B kommen.
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