- Ich kann einen Baum mit einer Axt fällen- tolles Gefühl wenn es kracht und der Baum fällt!
- Ich kann eine Steinplatte mit dem Schlaghammer in Stücke hauen Dabei dachte ich zuerst, dass ich nicht mal in er Lage wäre den Hammer über meinen Kopf zu heben :D
Daneben haben wir natürlich ganz viele Safaris gemacht und viele Tiere gesehen. Wir hatten das Glück Löwen bei einer Jagd zu beobachten. Leider war die Jagd nicht erfolgreich. Dafür haben wir die Löwen an einem anderen Tag mit einem toten Zebra gefunden.

Auch nach diversen Safaris ist es immer wieder beeindruckend so nah an die Tiere ranzukommen und sie zu beobachten. Die meisten Tiere akzeptieren die Gegenwart von Menschen, da sie an die Autos gewöhnt sind. Trotzdem sind die meisten Tiere weiterhin skeptisch und aufmerksam wenn sich ein Auto nähert. Besonders Elefanten sind sehr beschützende Tiere. Sobald sie das Geräusch eines Motors hören werden die Jüngsten in die Mitte geschoben und die Älteren positionieren sich außen rum. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass Elefanten unglaublich lange tragen, bevor sie ihre Jungen zur Welt bringen, dh Nachwuchs kann nicht besonders schnell ersetzt werden.

Ein Junges, dass 22 Monate im Bauch der Mutter heranwächst bedarf zum Überleben der Rasse mehr Schutz als ein Junges das bereits nach einigen Monaten das Licht der Welt erblickt.
Da gerade Paarungszeit und Geburtenzeit ist, haben wir sowohl sich Fortpflanzende Tiere, als auch Neugeborene gesehen. Eine andere Gruppe hatte sogar das Glück, eine Geburt eines Blessboks live mitzuerleben. Wir haben das Junge dann erst nach 2-3 Stunden gesehen, als es schon relativ normal laufen und springen konnte. Unsere Guides und „Vorarbeiter“ haben uns viele interessante Fakten über die Tiere erzählt.
Neben dem eigentlichen Reservat gibt es noch eine Elefantenaufzucht und ein Rehabilitationszentrum für Tiere, die in der Wildniss nicht überlebensfähig sind. In der Elephant Sanctuary werden Elefanten trainiert.

Wir hatten die Chance die Elefanten zu füttern und anzufassen und zu reiten. Die Haut und den Rüssel von dem Elefanten zu berühren war schon toll, allerdings bin ich von dem Konzept des Reitens nicht wirklich überzeugt. Das Rehab-Center hat mich da schon mehr begeistert. Neben zwei Sträußen und einem Gnu befinden sich vor allem Katzen in dem Zentrum. Unter den Katzen befindet sich eine Tigerfamilie die aus einem Privathaushalt gerettet wurde. Die Tiger wurden illegal nach Südafrika eingeführt und als Haustiere gehalten, bis der Tierschutz davon erfahren hat. Danach wurden sie in das Rehab-Center gebracht und sollen in ihre Heimat- also Asien- überführt werden. Allerdings wurde noch kein geeigneter Platz gefunden und daher verweilen sie in dem Zentrum. Mittlerweile haben sich diese beiden Tiger auch fortgepflanzt und haben eine nette kleine Familie gegründet. Außerdem gibt es noch eine Gepardenfamilie, die aus dem Reservat vor dem Verhungern gerettet werden musste, da sie von dem Löwenklan gemobbt wurde. (Die Löwen haben die Geparden jagen lassen und ihnen anschließend die Beute streitig gemacht) Im Optimalfall sollen die Geparde in ein anderes Reservat kommen, im Austausch mit anderen Tieren. Allerdings ist es schwierig ein geeignetes Reservat zu finden, da man keinen unnötigen Kampf zwischen den Raubkatzen erzeugen will und in einem Reservat auch nur eine bestimmte Anzahl an Katzen benötigt wird. Andernfalls entsteht ein Ungleichgewicht zwischen Jägern und Gejagten. Außerdem gibt es noch eine Familie mit weißen Löwen. Die Farbe eines Löwen entsteht, wie die Haarfarbe bei Menschen, durch dominante und rezessive Gene. Das Weiß wird durch ein rezessives Gen übertragen. Die weißen Löwen werden zwar in den Rudeln in freier Wildbahn akzeptiert, aber haben oft keine gute Überlebenschance, da sie nicht in der Lage sind zu jagen, da sie leichter gesehen. Daher werden die weißen Löwen oft in Rehab-Centern gefunden. Eins meiner Highlights war die Fütterung der Löwen. Es war zwar kein angenehmer Anblick das ganze tote Fleisch zu sehen (wie z.B. tote Kuhföten, ganze Beine von Kühen, Innereien, Hirn…) aber es war definitiv ein Erlebnis. Wir hatten so viel Spaß das Fleisch über den Zaun in die Gehege zu befördern und die Reaktion der Tiere ist großartig. Jeder will das Beste haben aber keiner traut sich so richtig raus, solange Leute vor dem Zaun stehen. Die Gehege in dem Rehab- Center sind verhältnismäßig groß, also die Tiere können sich gut verstecken, sodass man sie nicht unbedingt sieht. Dann kann es schon erschreckend sein, wenn auf einem ein Löwe aus dem Gebüsch schießt, sich ein Stück Fleisch schnappt und genauso schnell wieder verschwindet.
Alles in Allem waren diese 10 Tage lehrreich und lustig zu gleich. Ich hatte eine tolle Zeit und es war eine super Erfahrung.
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Parys liegt Mitten im Krater eines Metroiteneinschlags (vor 2 Milliarden Jahren).Wir haben also die Natur erkundet und genossen bei einer kleinen Kanutour auf dem Fluss und haben uns die Überreste des Einschlags angesehen. Einer unserer Begleiter ist Geologe, daher hatten wir einen kompetenten Führer. Wirklich viel sehen tut man nämlich nicht, wenn man keine Ahnung hat. So konnten wir jedoch tatsächlich den Unterschied zwischen den Felsen sehen, dass die Schichten in verschiedene Richtungen zeigen, was darauf hindeutet, dass der Meteorit die Steinplatte beim Aufprall um ca. 90° gedreht hat usw. Durchaus interessant. Aber natürlich haben wir die Zeit auch einfach genutzt um abzuschalten, zu tanzen und die Zeit zu genießen. Ein sehr gelungenes Wochenende.
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Um sich in die Reihe der Demonstrierenden einzureihen, haben dann nach den Studenten die Reinigungskräfte angefangen zu streiken, da sie mehr Gehalt wollen. Die Reinigungskräfte an der Uni sind von einer externen Firma angestellt, sie wollen aber lieber bei der Uni direkt beschäftigt werden. Auch hier wird nicht nur demonstriert, nein, ganze Mülltonnen werden entleert und es wird extra viel Müll erzeugt. Daher sieht das ganze Universitätsgeländer aus wie eine große Müllhalde. Und obwohl die Universität angekündigt hat, dass ab 2016 die Putzkräfte direkt bei der Uni beschäftigt werden und der Streik offiziell beendet wird, wurde die Arbeit nicht wieder aufgenommen.
Andere Länder, andere Sitten. Man gewöhnt sich an alles und lernt die Ordnung in Deutschland zu schätzen.
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Solche abgeflachten Berge findet man in Südafrika oft. Doch nur der Tafelberg hat es in die Liste der 7 Naturwunder gebracht. Wir haben uns gegen den typischen Touristenweg (Cableway) entschieden und sind hoch gelaufen. Für diese Art der Besichtigung muss man natürlich mehr Zeit mitbringen. Den Anstieg ist doch ziemlich steil. Er bietet aber unglaublich schöne Aussichten. Der Blick über die Stadt und die Bucht ist atemberaubend schön.

Kapstadt hat jedoch mehr zu bieten als nur den Tafelberg. Entlang der Küste findet man viele kleine Ortschaften mit paradisischen Stränden und vielen netten Cafés.
Die Uferpromenade lädt zu Spaziergängen ein und in den Hafenbecken kann man nicht nur Schiffe,
sondern auch Robben beim Schwimmen beobachten. 
Von Kapstadt aus erreicht man das Kap der Guten Hoffnung einfach.

In einer Tagestour sind wir zum südwestlichsten Punkt Afrikas gefahren und haben uns die Pinguinkolonie angeguckt.

Doch Kapstadt ist nicht nur berühmt für seine atemberaubenden Naturschauspiele. Man findet hier auch geschichtsträchtige Orte. So sollte man beispielsweise Robben Island einen Besuch abstattet. Die frühere Gefängnisinsel liegt etwa 7km vom Festland entfernt. Die Insel ist heute ein Museum und erinnert und zeigt, wie der Alltag der Gefangenen aussah. Viele politische Häftlinge, der berühmteste ist wohl Nelson Mandela, aber auch Walter Sisulu, der heutige Präsident Jacob Zuma und fast alle Mitglieder des Rivonia-Prozess wurden auf Robben Island gefangen gehalten.
Die Gefangenen mussten unter anderem ohne Schutzkleidung in Steinbrüchen arbeiten und haben dadurch erhebliche gesundheitliche Schäden erlitten. Die Tour durch das alte Gefängnis wird durch ehemalige Gefangene geleitet. Die Tour an sich war ziemlich interessant. Der einzige Nachteil ist: Man muss mit dem Boot zur Insel fahren und ich war etwas Seekrank, weshalb ich die hälfte der Tour nicht wirklich mitgekriegt habe :D Allen in allem war unser Aufenthalt in Kapstadt sehr schön und wir haben viele interessante Dinge gelernt.
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Der Canyon ist eines der herausragendsten Naturdenkmäler in Südafrika und eignet sich nicht nur für eine atemberaubende Aussicht, sondern auch für Wanderungen. So haben auch wir eine kleine Wanderung durch den Canyon unternommen, vorbei an kleinen Wasserfällen und durch die Wälder.

Die Wanderung war zwar insgesamt nicht so lange, wie sie ausgeschrieben war, aber die Landschaft war dafür umso schöner.
Natürlich bietet das Tal noch mehr, als nur die Möglichkeit zu Wandern. So kann man auch einen Gib Swing im Gorge von Graskop machen. Dabei handelt es sich um einen freien Fall (etwa 70m) und anschließendem Pendeln in der Schlucht. Der Vorteil gegenüber einem Bungee Jump ist, dass das Ganze nicht kopfüber, sondern in einer sitzenden Position stattfindet. Allerdings mussten wir feststellen, dass man das abrupte Bremsen bzw die Umwandlung der vertikalen in horizontale Energie ziemlich im Körper spürt. Ich hatte richtigen Muskelkater am nächsten Tag, an Stellen, bei denen ich gar nicht wusste, dass dort Muskeln sein können. :D
Natürlich kann man auch einfach zu einem der zahlreichen Aussichtspunkte fahren und die Aussicht über den Canyon genießen, wenn einem der freie Fall doch zu gefährlich erscheint.

Wenn man lieber in die Geschichte des Landes eintauchen möchte, kann man an eine der Führungen zum Goldrausch teilnehmen. Dabei wird man in eine vergangene Zeit entführt und lernt über die harten Arbeitsbedingungen der Goldgräber.
Über den weiten Weg, den sie zurück legten, in der Hoffnung auf gute Ausbeute. Über ihren Alltag und das Leben im Dorf der Goldschürfer. Der Blyde River Canyon bietet demnach für jeden etwas.
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Die jungen Löwen sind übrigens bereits 4 Jahre alt. Also gar nicht mehr so jung, wie man das am Anfang vielleicht meint. Das ganze ist eine sehr touristische Angelegenheit und jede Gruppe darf immer nur ca. 5-10 Minuten im Gehege bleiben. Der Werter beantwortet bereitwillig alle Fragen, die man so zu den Tieren hat. Erstaunlicherweise ist das Fell der Löwen alles andere als weich und kuschelig. Also nicht vergleichbar mit dem Fell unserer Hauskatzen. Demnach hab ich auch bei diesem Ausflug wieder was neues gelernt.Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
wenn auch teilweise nur von einer erheblichen Entfernung.
Besonders Katzen sind unfassbar schwer zu sehen. 
Nachdem ich jetzt schon einige Safaris gemacht habe, weiß ich dass man viel Geduld mitbringen muss und es manchmal sehr enttäuschend sein kann wenn man stundenlang keine Tiere sieht. Allerdings muss man eben im Gedächtnis behalten, dass man nicht in einem Zoo ist die Tiere nicht immer direkt am Straßenrand liegen. Dafür ist es um so beeindruckender wenn man an einer Herde Elefanten vorbei fährt und die Tiere riechen kann und beobachten kann wie die Dickhäuter gemütlich einen kleinen Baum mit ihrem Rüssel abknicken um ihn anschließend zu essen. Elefanten sind einfach beeindruckende Tiere!

Fazit: Man sieht viele Tiere im Krüger, aber meiner Meinung nach ist der Nationalpark nicht beeindruckender als andere Parks!
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Allein für dieses Festival ist es definitiv Wert, nach Südafrika zu kommen!
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Die Häuser (oder Wellblechhütten) stehen teilweise so eng aneinander, dass man in die Straße kaum reingucken kann. Das Bewegen in den engen Gassen ist teilweise auch schwer. An ein Fahren (mit jeglichem motorisierten Gefährt) braucht man gar nicht zu denken. In Soweto gibt es etwa 250 Schulen und eine Universität bzw einen Campus. Fast alle Schulabsolventen müssen somit versuchen in Johannesburg oder Umgebung einen Studien- oder Ausbildungsplatz zu finden. Die Ausbildungschancen in Soweto selbst sind eher gering. Die Menschen versuchen mit sehr wenigsten Mitteln einen Beruf auszuführen um Geld zu verdienen. So sieht man beispielsweise am Rande von Straßen und Feldern sogenannte Autowerkstätten. Hier versuchen Personen mitten auf dem Feld mit ein paar Schraubenziehern Autos zu reparieren. An der Straße entlang bilden sich eine lange Schlange von Autos mit Personen, die hoffen, dass hier jemand ihr Auto reparieren kann. Diese Art von Werkstätten sind natürlich sehr Wetterabhängig. Im Regen und Sturm kann die Arbeit kaum durchgeführt werden.
In weiten Teilen der Townships gibt es weder Strom noch fließendes Wasser. Wer genug Geld sparen kann, kauft sich daher einen Wassertank und eine Solarzelle, die auf dem Dächern der Hütte angebracht wird.
Aufgrund der Bedeutung Sowetos für die Geschichte Südafrikas hat sich Soweto zu einem touristischen Ort entwickelt. Viele Museen und Denkmäler wurden in Soweto errichtet. So findet man beispielsweise ein Denkmal und ein gleichnamiges Museum für Hector Peterson und alle Opfer die bei den Schüler- und Studentenprotesten im Jahre 1976 ums Leben kamen.
Bei besagten Aufständen war die Richterin, die im Prozess von Oscar Pistorius entschied, als Journalistin selbst anwesend. Auch die Ex-Frau von Mandela lebt immer noch in Soweto. Das alte Haus von Mandela in der Vilakazi Street ist als Museum eingerichtet und gedenkt an Mandela und informiert über das Leben während der Apartheid. 
Der Ausflug hat mich tief Beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Einerseits erfährt man an diesem geschichtsträchtigen Ort viel über die Geschichte des Landes und lernt dank der (für Touristen) errichteten Denkmäler und Museen eine Menge über den Ablauf der Aufstände und des Lebens während der Apartheid. Andererseits sieht man aber auch extreme Armut und Menschen die unter fragwürdigen Hygienischen Bedingungen auf engstem Raum ohne Wasser und Elektrizität leben müssen. Dieses bedrückende Gefühl zwischen den Wellblechhütten wünscht man keinem und es ist erschreckend, wie viele Menschen dort leben und sich selbst vermutlich noch als glücklich schätzen, weil sie überhaupt ein Dach über dem Kopf haben und mit ihrer Familie zusammen leben dürfen.
Fazit: Wir sollten lernen zu schätzen wie gut es uns geht.
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Der Wettkampf unter den Universitäten ist hier sehr wichtig und ein großes Event und ich bin froh, dass ich die Erfahrung sammeln durfte und dabei sein konnte.Permalink (0 Kommentare) Kommentieren

Sunset and Sunrise




Landscape





Wildlife









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Eine Straße voller Schlaglöcher ist nicht selten. Auch wenn es sehr anstrengend war zu fahren hat man die Zeit trotzdem genossen, weil man Stundenlang durch die Landschaft fährt ohne ein einziges Zeichen von menschlichem Dasein.

Unser erster Stop war im Fish River Canyon, welcher- nach dem Grand Canyon- der zweit größte Canyon in der Welt ist. Wenn man in die Schlucht hinuntersieht kommt man sich plötzlich ganz klein und verletzbar vor. Die Sicht ist atemberaubend und man realisiert erst wenn man es mit eigenen Augen sieht, wie viele wunderbare Landschaften die Natur gezaubert hat.

Anschließend ging es für uns weiter in die Wüste. Davon hat Namibia mehr als genug. Obwohl wir die Fenster und Türen unseres Autos immer schön geschlossen hatten war im ganzen Auto Staub und Sand. Der Wüstensand ist so fein, dass er sich einfach überall abgesetzt hat. Das Fahren auf den sandigen Straßen ist ein tolles Training für Fahren auf Eis. Wegrutschen und ausbrechen der Reifen stand leider auf der Tagesordnung. Aber da die Straßen ziemlich breit sind und man wie gesagt ganz alleine ist, besteht keine Gefahr, dass man in jemanden rein rutscht. Wir blieben für zwei Nächte im Namib Rand Nature Reserve auf einem Campingplatz mitten in den Dünen.

Hier waren wir die Einzigen, sodass wir diese zwei Tage- mit Ausnahme der Person die uns unseren Stellplatz gezeigt hat- keinen anderen Menschen gesehen haben. Wir waren umgeben von Sand, Zebras und Oryxantilopen.

Direkt vor unserem Campingplatz gab es ein Wasserloch, sodass die Tiere immer ganz nah zu uns gekommen sind.
Auch die Landschaft hier war wunderschön. Der Sand, der blaue Himmel und die Bäume und Büsche die trotz des trockenen Klima schaffen zu überleben und dort zu wachsen ist einfach unbeschreiblich. Wir haben uns ein bisschen in Sandboarding versucht, was jedoch sehr anstrengend ist, da man sein Board natürlich immer wieder die Düne hochtragen muss.

Der Sand ist ganz weich und zart und man sackt teilweise ziemlich ein beim laufen. Daher haben wir dann Mittags einfach nur die höchste Düne erklommen und dort die Aussicht, die Ruhe und Einsamkeit genossen. Nachts wurde uns ein unglaublichen Himmel geboten. Man realisiert richtig, dass die Erde nicht der einzige Planet im Weltraum ist, wenn man sieht wie viele Sterne da noch funkeln. Da es Winter ist und die Sonne ohnehin früher unter geht als in Europa, sind wir meistens schon gegen 21 Uhr in unser Zelt gekrochen. Leider wurde es nachts ziemlich kalt. Die Sonne wärmt einen tagsüber zwar auf, aber sobald die Wärme der Sonne fehlt, merkt man eben doch, dass Winter ist. Da wir Mädels in der ersten Nacht im Zelt so gefroren haben, haben wir den restlichen Urlaub zu dritt in einem Zweimannzelt geschlafen. So hatte wenigstens die Person in der Mitte ein bisschen wärmer. :D
Unser nächstes Ziel war Swakopmund, eine Stadt am Atlantik. Durch den Kontrast zwischen Atlantik und Wüste entstehen hier oft dicke Nebelschwaden.

Wir waren jedoch so glücklich, dass wir nur einen Tag im Nebel verbringen mussten und die restlichen zwei Tage Sonnenschein hatten. Die kleine Stadt hat wirklich schöne Flecken. Man bemerkt hier und da auch noch den deutschen Einfluss. Viele Cafés tragen deutsche Namen und man trifft unfassbar viele deutschsprachige Personen. Es gibt ganze Kirchengemeinden, die auch den Gottesdienst in Deutsch abhalten. Allerdings hat man so ein bisschen das Gefühl, dass die Entwicklung vor einigen Jahren stehen geblieben ist. Die Geschäfte machen um 6 zu und sonntags ist es streng verboten Alkohol zu kaufen. Die Restaurants schließen um 21 Uhr und danach ist die Stadt auch wie leer gefegt. Ich hatte viele tolle Sachen über Swakopmund gelesen und war im Endeffekt etwas enttäuscht. Dass Swakopmund "Deutscher als Deutschland" ist, kann ich so nicht bestätigen. Trotz allem hatten wir eine schöne Zeit dort und haben uns sogar getraut ein kurzes Bad im Atlantik zu nehmen.

Als wir Swakopmund verlassen haben führte uns unser Weg zurück zur Grenze Südafrika. Mit einigen Zwischenstops. Ein Stop war wiederum in der Wüste, in einem Research Zentrum, welches Wetterdaten sammelt, Gesteine und Bodenuntersuchungen durchführt und in diesen Gebieten auch forscht. Dieses Zentrum arbeitet mit Universitäten der ganzen Welt zusammen. Als wir ankamen, bekamen wir eine Führung über das Gelände und uns wurden die Wetterstationen erklärt. Teilweise ziemlich interessant.
Unser letzter Stop war dann ein Nationalpark an der Grenze zwischen Namibia, Botswana und Südafrika in der Kalahari. Da wir eher an der Südafrikanischen Grenze übernachteten mussten wir zunächst den Park einmal durchqueren. Leider war die Straße etwas sandig, sodass wir stecken blieben und uns andere Autofahrer helfen mussten wieder aus dem Sand rauszukommen.

Auf dem Weg durch den Park sahen wir Löwen unter einem Baum liegen
und Hyänen, die gerade ein Tier erlegt hatten und ihre Beute sicherten. Leider waren wir vermutlich etwa 5 Minuten zu spät und haben die Jagd verpasst.
Im Park haben wir dann an einem Piknik- und Aussichtspunkt zu Mittag gegessen, bevor es weiter ging zu unserem Campingplatz. Der rote Sand der Kalahari ist wirklich schön anzusehen und war nochmal eine komplett andere Art von Wüste als im Westen des Landes.
Nach unserem Aufenthalt hier ging es zurück nach Johannesburg. Nach den zwei Wochen und den vielen Erlebnissen und Erfahrungen waren wir zwar traurig, dass die gemeinsame Zeit zu einem Ende kam aber auch froh, dass wir endlich wieder ein normales Bett hatten. Trotz allem waren diese zwei Wochen ein unbeschreiblich tolles und prägendes Erlebnis.
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Was auf der einen Seite ziemlich cool ist weil die restliche Mannschaft super nett ist und wir so viele neue Leute kennen gelernt haben. Auf der anderen Seite allerdings ist es auch etwas bizarr, da UJ die beste Uni für Squash in Südafrika ist und 90% des Squash Teams die UJ nur wegen der guten Squashmannschaft ausgewählt hat und alle schon seit Kindesbeinen Squash spielen. 
Neben den Turnieren zwischen den Universitäten spielt das Team der UJ auch eine Liga innerhalb von Johannesburg mit. Gemeldet sind hier 3 Teams (2x erste Liga, 1x zweite Liga). Nachdem ich jetzt ein vollständiges Mitglied bin, durfte (musste?!) ich in der zweiten Liga auch schon aushelfen. Ich fühle mich zwar noch etwas verloren auf dem Squashplatz (keinerlei Gefühl für die Bewegungen auf dem Platz :D) aber es war trotzdem eine gute Erfahrung. Zumindest konnte ich danach die Regeln. Und es geht auch hier, neben der Leistung, noch um den Spaß.
Den Spaß hatten wir gestern auch bei einem Photoshooting für das Turnier. Die Fotos werden zu Werbezwecken verwendet und um das Team zu präsentieren. Dafür fiel sogar das Konditionstraining aus.

Nach dem Training ging es dann noch mit einigen aus der Mannschaft zum Abendessen. Ich freue mich wirklich schon auf das Turnier und hoffe, dass ich mich bis dahin noch so viel steiger, dass ich auch ein paar Spielchen gewinne.
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Hier haben wir uns im Wits Arts Museum eine Ausstellung angesehen und anschließend den Abend auf einem Foodmarket ausklingen lassen.Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Dann ging es erstmal auf die Strecke, 5 km. Nachdem der anstrengende Teil geschafft war wurde noch Musik gespielt und es war Festivalstimmung :)
Wer noch nicht genug Bewegung hatte konnte sich noch beim Spinning ausprobieren. Ein sehr gelungener und lustiger Abend.Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Lilisleaf ist eine Farm am Rande von Johannesburg in dem Stadtteil Rivionia. Hier haben sich Mandela und andere Führungsmitglieder des ANC getroffen und die Freiheitsbewegungen geplant und organisiert. Die Farm gehörte offiziell Arthur Goldreich, der die Freiheitskämpfer unterstütze. Im Juli 1963 wurde der geheime Versammlungsort verraten und die Mitglieder während eines Treffens von der Polizei überrascht und festgenommen.
Die Farm ist nun als Museum gestaltet. Die einzelnen Häuser und Hütten sind mit Informationstafeln ausgestattet und es gibt viele Dokumentarfilme oder Interviews mit Mandele, Goldreich und Co. Auch viele Audios stehen zur Verfügung um sich über die Geschichte und die Geschehnisse auf der Farm zu informieren. Ein sehr interessanter Nachmittag.
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Die Container dienen als Klassenzimmer. Unser Vortrag begann in der Versammlungshalle ein Haus, dass 4 gemauerte Wände und sogar Türen Fenster hatte, allerdings nur eine Plane als Dach.
Zunächst haben wir mit Motivationsansprachen versucht den Kindern klar zu machen, dass sie schon jetzt anfangen müssen zu lernen, damit sie die Voraussetzungen haben um an die Uni zu gehen.
Anschließend haben wir uns in Kleingruppen zusammen gefunden und die Kinder über die einzelnen Fachbereiche informiert. Der Tag war sehr interessant und die Kinder waren erstaunlicherweise sehr interessiert und wussten alle schon genau bescheid, was sie nach der Schule machen wollen. Was mich erstaunt hat war, dass hier der Schwerpunkt ganz klar darauf gesetzt wird den Kindern zu vermitteln dass sie Leistung erbringen müssen weil sie sonst keine Möglichkeiten haben in ihrem Leben. In Deutschland dagegen wird man ja doch eher mit Samthandschuhen angefasst und bekommt vermittelt, dass es immer eine Möglichkeit gibt noch was aus seinem Leben zu machen. (Bsp. zweiter Bildungsweg/Ausbildung usw) Hier wurde ganz klar gesagt: Wenn ihr jetzt nicht lernt könnt ihr froh sein wenn ihr vielleicht bei "Pick and Pay" (Lebensmittelgeschäft) arbeiten könnt und selbst das ist nicht wahrscheinlich. Das ist dann doch eine ganz neue Erfahrung für mich gewesen. Es war schön, mit den Kindern zu reden und sie zu motivieren und ihnen zu sagen was es alles für Angebote gibt, da diese Kinder sonst nur sehr beschränkte Möglichkeiten haben an diese Informationen heran zukommen. Allerdings denke ich, dass es den Kindern vermutlich mehr helfen würde, wenn man sie im Bewerbungsprozess unterstützen würde oder ihnen Formularblätter dafür mitgeben würde, da viele nicht die Möglichkeit haben sich diese Formulare auszudrucken und dann eine Bewerbung schon schwierig wird.
Fazit: Sehr interessant und mit Sicherheit auch ein bisschen hilfreich für die Kinder aber ich denke, dass man mehr und besser helfen könnte.
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