Tag 7, Hawange Nationalpark
Samstags morgens hieß es für Eli und mich früh aufstehen. Wir hatten uns eine Walkingsafari gebucht- um 6:30 Uhr ging es mit dem Sonnenaufgang los.

Auch hier waren wir wiederum nur zu zweit. Unser Guide zeigte uns Fußspuren und erklärte uns die Unterschiede der verschiedenen Pfoten.

Er zeigte uns wie man an Hand eines Fußabdrucks erkennen kann wie alt ein Elefant

ist und zeigte uns Pflanzen und Sträucher die man als Medizin verwenden kann. Er zeigte uns Skelette von Tieren und ließ uns die Knochen anfassen und erraten welches Tier und welchen Körperteil wir gerade begutachten. Wir erfuhren vieles über Gewohnheiten von Tieren (manche Tiere kommen ihr Leben lang- auch wenn sie Kilometerweit weg sind- immer an die Stelle zurück an der sie geboren wurden, weil sie nur dort ihr Geschäft verrichten) und die Spitznamen verschiedener Vögel und Tiere. Obwohl wir kaum Tiere gesehen haben war es unglaublich interessant das alles zu erfahren und einfach diese Stille in dem Nationalpark zu spüren, durch das Gras zu laufen und weit und breit niemanden zu hören oder zu sehen.

Nachdem wir von unserer 2 Stündigen Wanderung zurück waren haben wir dann unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht. Ein Mitarbeiter des Main Camps brachte uns mit dem Auto zur nächsten Hauptstraße, von wo wir einen Bus Richtung Viktoriafälle nehmen wollten. Da es nicht wirklich einen Fahrplan gibt hieß es dann erstmal warten. Unser Fahrer wartete mit uns und stoppte jeden vorbeikommenden Bus um nachzufragen ob dieser Richtung Vicfalls geht. Da wir über eine Stunde warten mussten hatten wir auch hier wieder die Möglichkeit viele Fragen zu stellen. Im Hawange Nationalpark werden beispielsweise extra Wasserlöcher angelegt die mit einer Solarbetriebenen Pumpe befüllt werden, damit die Tiere während der Trockenzeit nicht verdursten. Nach einer Stunde kam dann ein Minibus von einem der Touristen-/ Reisebüros von den Vicfalls vorbei. Der Fahrer hatte gerade einige Personen von den Vicfalls zum Hawange Nationalpark gebracht. Netterweise durften wir mit ihm wieder zurück fahren. Nachmittags kamen wir dann wieder in unserem Hostel an, wo wir wieder 2 andere Freunde trafen um noch den letzten Abend gemeinsam zu verbringen.

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