Tag 7 und 8, Zurück im Hostel und Abreise
Abends sind wir dann noch zu viert in unser Restaurant am Pool essen um den letzten Abend zu genießen. Mit uns dort war eine Schulklasse/ Hochschulklasse. Viele aus der Klasse spielen noch im Wasser, andere waren schon am essen. Als unser Essen dann kam und wir gerade angefangen hatten zu essen kam einer von den Jungs vom Pool ins Restaurant gerannt um ziemlich gelassen mitzuteilen, dass gerade jemand am ertrinken ist. Die Hälfte der Klasse ist aufgesprungen um zum Pool zu laufen, einige mit ihren Tellern/Essen in der Hand. Dann haben sich alle um den Pool versammelt aber niemand hat Anstalten gemacht den armen Jungen aus dem Pool zu fischen. Schließlich ist dann der Freund von Roxanne in den Pool gesprungen und hat zusammen mit einem Australier angefangen den Jungen wieder zu beleben, da dieser keine Atmung mehr hatte. Die beiden Männer haben gute Arbeit geleistet, der Junge hat überlebt. Der Rettungsdienst war erstaunlich schnell da (etwa 7-10 Minuten). Nachdem der Junge dann ins Krankenhaus gebracht wurde haben wir nur noch auf eine Nachricht gewartet, ob er überlebt. Als die Nachricht kam, dass er stabil ist sind wir alle ins Bett.
Am nächsten Morgen bin ich durch ein Geräusch in unserem Zimmer wach geworden. Wir hatten die Fenster leicht geöffnet und ein Affe hatte den Weg ins Innere gefunden und saß auf unserem Tisch mit unseren Keksen in der Hand. Ich weiß nicht ob ich oder der Affe mehr erschreckt ist, jedenfalls hat er zunächst mal unsere Kekse fallen lassen und ist zum Fenster geflüchtet. Das Fenster war jedoch nur etwa 2 Meter von meinem Bett entfernt und von dort hat er mich angeguckt und gefaucht, weil ich ihn von den Keksen vertrieben hatte. Man hat dem Affen richtig angemerkt, dass er angst hat zurück zu gehen ins Zimmer, dass er aber gleichzeitig nicht auf die Kekse verzichten will. Schließlich war ich diejenige die aus dem Bett geflüchtet ist, weil ich zu große Angst hatte, dass der Affe mich gleich anspringt und beißt :D Eli ist dann auch aufgewacht und gemeinsam haben wir den Affen vertrieben. Diese Tiere sind wirklich unverschämt frech und werden richtig aggressiv, wenn man ihnen das Essen wegnimmt.
Kurz bevor wir abgefahren sind sind dann auch noch 2 Orangen in die Hände der Affen gefallen und Roxannes Freund hat einige Kratzer bei dem Kampf um die Orangen erlitten. Gegen Mittag sind wir dann zum Flughafen gefahren und wieder zurück nach Hause geflogen.
Fazit der Woche:
Zimbabwe ist ein tolles Land und die Leute sind super freundlich und hilfsbereit. Man fühlt sich unglaublich sicher, obwohl man auch merkt, dass die Leute sehr arm sind. Gerade dadurch dass der US Doller verwendet wird sind die Preise enorm hoch. Obwohl wir eine tolle Woche hatten und viel erlebt haben waren wir alle froh als wir wieder in Johannesburg waren und ich denke dass es sich für jeden von uns das erste Mal wie heimkommen angefühlt hat.

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